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AIT zieht erfolgreiche Bilanz 2025

27.05.2026

Das AIT Austrian Institute of Technology hat sich 2025 als gefragter Partner für Industrie und öffentliche Hand behauptet. Die AIT Forschungsbilanz zeigt: Auftragseingang, externe Erlöse und Betriebsleistung entwickelten sich deutlich positiv – in einem wirtschaftlichen Umfeld, das Verlässlichkeit und technologische Kompetenz zunehmend einfordert.

AIT-Bilanz 2025: Wirtschaftlich solide, technologisch führend und wirksam für Industrie, Standort und Gesellschaft. v.l.n.r.: Peter Schwab, Vorsitzender des AIT-Aufsichtrats; Brigitte Bach, AIT Managing Director & Spokesperson of the AIT-Management; Alexander Svejkovsky, AIT Managing Director; Andreas Kugi, AIT Scientific Director. | Foto: AIT Austrian Institute of Technology
AIT-Bilanz 2025: Wirtschaftlich solide, technologisch führend und wirksam für Industrie, Standort und Gesellschaft. v.l.n.r.: Peter Schwab, Vorsitzender des AIT-Aufsichtrats; Brigitte Bach, AIT Managing Director & Spokesperson of the AIT-Management; Alexander Svejkovsky, AIT Managing Director; Andreas Kugi, AIT Scientific Director. | Foto: AIT Austrian Institute of Technology

Was das Austrian Institute of Technology dabei auszeichnet, ist die Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz mit konkreter industrieller Umsetzung. Das Institut forscht an Feldern, die für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zentral sind: Wasserstofftechnologien, Energieeffizienz, KI-gestützte Prozesse und resiliente Infrastruktursysteme.

AIT Forschungsbilanz 2025: Kennzahlen im Überblick

Die Betriebsleistung des Austrian Institute of Technology erreichte 2025 insgesamt 230,16 Mio. Euro, ein Plus von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Jahresergebnis lag bei 3,4 Mio. Euro. Die externen Erlöse aus Forschungsaufträgen wuchsen auf 141,1 Mio. Euro (+8,0 Prozent), getragen von gesteigerter Auftragsforschung (+6,8 Prozent) und kofinanzierter Forschung (+9,5 Prozent). Der Auftragseingang stieg auf 105,8 Mio. Euro (+18 Prozent), der Auftragsstand auf 314,6 Mio. Euro (+14 Prozent) – eine solide Grundlage für die Strategieperiode bis 2026 und die Vorbereitung auf die Folgeperiode 2027-2029.

Alexander Svejkovsky, Geschäftsführer des AIT, ordnet die Ergebnisse ein: „Die Bilanz 2025 zeigt ein stabiles, leistungsfähiges und krisenfestes AIT. Externe Erlöse, Auftragseingang und Auftragsstand entwickeln sich positiv. Das ist ein klares Signal für bewährte Kooperationen, Vertrauen und Relevanz.“

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Investitionen in Wasserstoff, KI und Forschungsinfrastruktur

Das Austrian Institute of Technology investierte 2025 insgesamt 15,7 Mio. Euro in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen – um 2,7 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Zu den konkreten Vorhaben zählten das AIT H2LAB am Campus Seibersdorf für Wasserstoff- und hybride Kraftwerkstechnologien sowie ein neuer Prüfstand für Luftwärmepumpen bis 100 kW. Parallel dazu wurde die Hard- und Softwareinfrastruktur für Daten und Künstliche Intelligenz ausgebaut.

In der industriellen Transformation verbindet das Institut Energie- und Ressourceneffizienz mit Methoden der Sensorik, Automatisierung und KI. Andreas Kugi, Geschäftsführer und Scientific Director des AIT, beschreibt den Ansatz: „Europa wird den Wettbewerb um Schlüsseltechnologien nicht mit einzelnen Innovationen gewinnen, sondern mit der Fähigkeit, komplexe Systeme zu beherrschen. Genau darauf fokussieren wir uns am AIT – wir entwickeln Technologien so, dass sie im industriellen Maßstab funktionieren.“

Wissenschaftliche Leistung und internationale Vernetzung

Die wissenschaftliche Sichtbarkeit des Austrian Institute of Technology zeigt sich in 685 Peer-Review-Publikationen im Jahr 2025, von denen mehr als 82 Prozent in führenden Q1-Zeitschriften erschienen. Erstmals wurde der Field-Weighted Citation Impact (FWCI) systematisch erhoben: Mit einem Wert von 1,42 liegt das Institut deutlich über dem weltweiten Durchschnitt. Hinzu kommen 342 eingeladene Vorträge sowie 38 eingereichte Patente.

Das AIT ist in 238 Positionen in internationalen Standardisierungs- und Zertifizierungsgremien vertreten, davon 21 in leitender Funktion. Mit 165 Dissertantinnen und Dissertanten, rund der Hälfte aus dem internationalen Umfeld, stärkt das Institut seine globale Vernetzung und Nachwuchsförderung. Der Personalstand wuchs zum 31. Dezember 2025 auf 1.678 Mitarbeitende aus 57 Nationalitäten.

Brigitte Bach, Geschäftsführerin und Sprecherin der Geschäftsführung, fasst die strategische Perspektive zusammen: „Forschung ist eine notwendige Zukunftsinvestition. Gerade in einem Umfeld, in dem Europa seine Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und technologische Souveränität stärken muss, braucht es Einrichtungen, die wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Umsetzung verbinden. Genau dafür steht das AIT.“

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