Anzeige

BASF startet Fermentationsanlage in Ludwigshafen

19.05.2026

BASF Agricultural Solutions hat am Standort Ludwigshafen eine neue Fermentationsanlage für biologische und Biotechnologie-basierte Pflanzenschutzprodukte in Betrieb genommen. Mit einer Investition im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich stärkt das Unternehmen sein Portfolio biologischer Innovationen im Bereich des integrierten Pflanzenschutzes.

Die neue Fermentationsanlage für biologische und biotechnologiebasierte Pflanzenschutzmittel in Ludwigshafen erhöht die Produktionsflexibilität und die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten und ermöglicht Landwirten Zugang zu innovativen Pflanzenschutzprogrammen. | Foto: BASF
Die neue Fermentationsanlage für biologische und biotechnologiebasierte Pflanzenschutzmittel in Ludwigshafen erhöht die Produktionsflexibilität und die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten und ermöglicht Landwirten Zugang zu innovativen Pflanzenschutzprogrammen. | Foto: BASF

Die als BioHub bezeichnete Anlage produziert biologische Fungizide sowie Produkte zur biologischen Saatgutbehandlung. Die Inbetriebnahme erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der globale Markt für biologische Pflanzenschutzlösungen nach Angaben von BASF stetig wächst.

Fermentationsanlage verbindet Forschungsexpertise mit industrieller Fertigung

Im BioHub wandeln Mikroorganismen nachwachsende Rohstoffe – darunter etwa Glukose – in die gewünschten Wirkstoffe um. Die kommerzielle Produktion zentraler biologischer Wirkstoffe wurde in diesem Jahr aufgenommen. Zu den bereits produzierten Wirkstoffen zählen das Bakterium Bacillus amyloliquefaciens, das die Basis des biologischen Fungizids Serifel bildet, sowie der Hauptbaustein von Inscalis, einem Insektizid auf Grundlage des Pilzstamms Penicillium coprobium.

Die eigene Fermentationsanlage erhöht die operative Flexibilität von BASF Agricultural Solutions und verbessert die Resilienz der Lieferketten. Durch die interne Umsetzung des Produktionsprozesses entfällt die Abhängigkeit von externen Produzenten für zentrale Wirkstoffe.

Anzeigen

Dr. Melanie Bausen-Wiens, Mitglied des Management Boards Agricultural Solutions und verantwortlich für den Bereich Technologie, beschreibt den strategischen Kern der Investition: „Durch die interne Produktion verknüpfen wir unsere Forschungsexpertise direkt mit der industriellen Fertigung und können biotechnologische Innovationen schneller vorantreiben und gezielter anpassen.“

Maximilian Becker, Mitglied des Management Boards Agricultural Solutions und verantwortlich für das operative Geschäft, hebt die Skalierbarkeit der neuen Anlage hervor: „Mit der neuen Fermentationsanlage haben wir eine skalierbare und flexible Plattform etabliert, die es uns ermöglicht, unser BioSolutions-Portfolio gezielt auszubauen und gleichzeitig eine verlässliche Versorgung unserer Kunden sicherzustellen.“

Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Anzeige

Anzeige