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Best of Industry Award geht 2026 in elfte Auflage

01.07.2026

Der Best of Industry Award wird 2026 zum elften Mal vergeben und zeichnet marktreife Lösungen aus der gesamten Industrie aus. Bewertet werden Produkte, Verfahren und Projekte, die einen nachweisbaren Mehrwert für die industrielle Praxis bieten.

Der Best of Industry Award 2026 bietet Unternehmen erneut die Bühne, ihre Innovationen sichtbar zu machen. | Bild: Vogel Communications Group
Der Best of Industry Award 2026 bietet Unternehmen erneut die Bühne, ihre Innovationen sichtbar zu machen. | Bild: Vogel Communications Group

Seit 2016 verteilt sich der Preis auf mehr als 25 Kategorien, die fünf Themenfelder von der Fertigung bis zu den erneuerbaren Energien abdecken. Bewerbungen sind bis zum 19. Juli 2026 kostenfrei möglich, über die Sieger entscheidet anschließend der Markt.

Best of Industry Award bündelt mehrere Fachmedien hinter einem Preis

Hinter dem Best of Industry Award steht ein Verbund mehrerer Fachredaktionen. Der MM MaschinenMarkt vergibt die Auszeichnung gemeinsam mit konstruktionspraxis, PROCESS, LABORPRAXIS, DeviceMed und Automobil Industrie. Seit der ersten Auflage 2016 richtet sich der Preis an Lösungen mit einem belegbaren Nutzen für die industrielle Praxis, eine grundlegende Neuausrichtung des Industriepreises erfolgte 2020.

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Bewerbungsphase läuft bis zum 19. Juli 2026. Eingereicht wird über ein Online-Bewerbungstool, das die Anmeldung für alle Bereiche bündelt. Insgesamt verteilt sich der Wettbewerb auf mehr als 25 Kategorien in fünf Themenfeldern, ergänzt um die Sonderkategorien Kreislaufwirtschaft und Künstliche Intelligenz, die in jedem Feld vertreten sind.

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Automatisierung und Verfahrenstechnik prägen die industrielle Produktion

Das Themenfeld Fertigung und Konstruktion erfasst die gesamte Güterherstellung, von der Aufbereitung des Rohstoffs bis zum fertigen Präzisionsbauteil. Mit zunehmender Automatisierung und dem Einsatz künstlicher Intelligenz lassen sich Produktivität, Erzeugnisgüte und ein schonender Ressourceneinsatz entlang der Wertschöpfungskette gemeinsam verbessern. Zur Auswahl stehen die Kategorien Additive Fertigung, Automatisierung, Design Engineering, Effiziente Fertigung, Industrieroboter und humanoide Robotik, Modulares Maschinenkonzept, Qualität und Präzision sowie Vernetzte Geräte.

In der Prozessindustrie, zu der unter anderem Chemie, Pharma, Lebensmittel und Energie zählen, entsteht das Produkt über chemische, physikalische oder biotechnologische Verfahren. Bestimmend sind dabei durchlaufende Produktionsketten, eng verzahnte Anlagen und ein hoher Grad an Automatisierung, dazu kommen anspruchsvolle Vorgaben für Sicherheit und Qualität. Neuerungen setzen meist an einem sparsameren Mitteleinsatz, einer höheren Verfügbarkeit der Anlagen und einer gleichbleibenden Produktgüte an. In diesem Feld werden die Kategorien Pharmatechnik, Prozessautomatisierung und -instrumentierung, Pumpen, Kompressoren, Armaturen und Dichtungen sowie Verfahrenstechnik bewertet.

Labor- und Medizintechnik treffen auf den Wandel im Automobilbau

Forschung, Qualitätskontrolle und Produktion stützen sich auf leistungsfähige Labor- und Analysetechnik, die den Weg von der Aufbereitung der Probe über deren Messung und Prüfung bis zur Auswertung der Daten begleitet. Automatisierte Abläufe im Labor, untereinander vernetzte Geräte, durchgängig digitale Arbeitsschritte und eine KI-gestützte Auswertung sorgen für mehr Tempo, genauere Ergebnisse und verlässliche Daten, ohne die Vorgaben in regulierten Bereichen zu verletzen. Die Medizintechnik verbessert die Versorgung über vernetzte Geräte, genaue Diagnoseverfahren und verlässliche Therapiesysteme, wobei Bedienbarkeit, das Zusammenspiel der Systeme, der Schutz vor Cyberangriffen und die Erfüllung von MDR und IVDR besonders ins Gewicht fallen. Die Bewerbungen verteilen sich hier auf die Kategorien Labor- und Analysentechnik sowie Medizintechnik.

Im Automobilbau führt der Übergang zu Fahrzeugen, die softwarebestimmt, elektrisch angetrieben und durchgängig vernetzt sind, zu einem Umbau von Entwicklung, Beschaffung und Geschäftsmodellen. An Gewicht für die Kaufentscheidung gewinnen das Erlebnis am Steuer samt Bedienoberfläche und Infotainment, während neue E/E-Architekturen, Aktualisierungen über das Netz und besonders leistungsstarke Rechner die technische Grundlage verändern. Erschwert wird die Lage durch Rahmenbedingungen am Standort, etwa hohe Energiepreise, eine vielschichtige Regulierung und eine nur langsam voranschreitende Digitalisierung. Für diesen Bereich sind die Kategorien Antrieb und Fahrwerk, Batterie und Brennstoffzelle, Elektrik/Elektronik und Software sowie Interieur und Werkstoffe vorgesehen.

Erneuerbare Energien bilden das fünfte Wettbewerbsfeld

Ob die Energiewende gelingt, zeigt sich im konkreten Betrieb, also dort, wo Solar- und Windparks geplant, errichtet und gefahren werden, wo Speicher, Ladepunkte und Wärmepumpen zum Einsatz kommen und wo grüner Wasserstoff sowie das Zusammenspiel von Strom, Wärme und Mobilität eine Rolle spielen. Den Ausschlag geben Ansätze, die Investitionen rascher tragfähig machen, den laufenden Betrieb vereinfachen, die Stromnetze entlasten und die Energiekosten berechenbar halten, etwa über das Energiemanagement, die Vermarktung von Flexibilität, Stromabnahmeverträge oder die Sektorkopplung.

Eingereicht werden kann in den Kategorien Energiespeicherlösungen, Geothermie, Solarenergie, Wasserstofftechnologien und Windkraft. Damit reicht das fünfte Themenfeld von der industriellen Produktion bis zur Energieversorgung.

Über die Sieger entscheidet zu 100 Prozent der Markt

Teilnehmen kann jedes europäische Unternehmen, das eine neue oder weiterentwickelte Lösung, ein Produkt oder ein Projekt auf den Markt gebracht hat. Die Einreichung erfolgt kostenfrei über das Online-Bewerbungstool des Best of Industry Award und ist bis zum 19. Juli 2026 möglich.

Am 27. Juli 2026 startet das öffentliche Online-Voting. Wer in den jeweiligen Kategorien gewinnt, liegt anschließend vollständig in der Hand des Marktes, womit die Vergabe der Auszeichnungen allein vom Abstimmungsergebnis abhängt.

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