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Biobasierte Rohstoffe in der Klebstoffproduktion

16.02.2026

Henkel Adhesive Technologies und das schwedische Chemieunternehmen Sekab haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um den Wandel von fossilen zu biobasierten Rohstoffen in der Klebstoffproduktion voranzutreiben. Konkret wird konventionelles Ethylacetat durch eine nachhaltige, biobasierte Alternative ersetzt, die sich in bestehende Produktionsprozesse integrieren lässt.

Das schwedische Chemieunternehmen Sekab hat sich auf fossilfreie, biobasierte Chemikalien für industrielle Anwendungen spezialisiert. Mit biobasiertem Ethanol als Hauptrohstoff stellt Sekab Produkte wie Ethylacetat, Acetaldehyd und Essigsäure für Kunden aus einer Vielzahl von Industriezweigen her, darunter die Verpackungs-, Beschichtungs-, Pharma- und Kosmetikindustrie. | Foto: Sekab
Sekab ist auf fossilfreie, biobasierte Chemikalien für industrielle Anwendungen spezialisiert und produziert auf Basis von biobasiertem Ethanol unter anderem Ethylacetat, Acetaldehyd und Essigsäure für verschiedene Industriezweige. | Foto: Sekab

Die biobasierte Lösung ist als Drop-in-Alternative konzipiert und kann innerhalb bestehender Wertschöpfungsketten eingesetzt werden, ohne Leistungsanforderungen zu verändern. Mit der Integration nachwachsender Rohstoffe verbindet Henkel die Reduktion des eigenen ökologischen Fußabdrucks mit dem Anspruch, Kunden bei der Erreichung ihrer Klimaziele zu unterstützen. Die Kooperation ist zugleich Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, die zirkuläre Lösungen und die Verringerung von CO₂-Emissionen umfasst.

Partnerschaft entlang der Wertschöpfungskette für biobasierte Rohstoffe

Die Zusammenarbeit zwischen Henkel Adhesive Technologies und Sekab ist darauf ausgerichtet, fossilfreie, biobasierte Chemikalien in bestehende industrielle Strukturen einzubinden. Ziel ist es, Rohstoffe bereitzustellen, die ohne Leistungseinbußen in vorhandene Wertschöpfungsketten integriert werden können. Damit wird der Übergang von fossilen zu biobasierten Rohstoffen in der Klebstoffproduktion in bestehenden Systemen umgesetzt.

Adam Lindholm, Head of Sales and Business Development bei Sekab, erklärt: „Unsere Zusammenarbeit mit Henkel zeigt, wie fossilfreie, biobasierte Chemikalien ohne Leistungseinbußen in bestehende Wertschöpfungsketten integriert werden können. Dies beschleunigt den Übergang zu einer fossilunabhängigen Chemieindustrie. Durch die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette können wir skalierbare, nachhaltige Rohstoffe auf den Markt bringen und greifbare Klimavorteile schaffen.“ Die Kooperation soll somit dazu beitragen, nachhaltige Rohstoffe in marktfähiger und skalierbarer Form bereitzustellen.

Rohstoffe als Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie

Die Partnerschaft mit Sekab ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Henkel. Diese umfasst die Förderung zirkulärer Lösungen, die Reduktion von CO₂-Emissionen sowie die Unterstützung von Kunden bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele mithilfe fortschrittlicher Klebstofftechnologien. Biobasierte Rohstoffe sind dabei ein Element zur Verringerung fossiler Abhängigkeiten in der Produktion.

Elodie Picard, Head of Sustainability Packaging bei Henkel Adhesive Technologies, betont: „Wir sind stolz darauf, mit Sekab auf diesem wichtigen Weg zu nachhaltigeren Rohstoffen zusammenzuarbeiten. Diese Partnerschaft spiegelt unser Engagement für wirkungsvolle Innovationen wider – durch die Bereitstellung leistungsstarker Lösungen, die Vorteile für unsere Kunden und für die Umwelt bieten.“ Die Ankündigung reiht sich in eine Serie globaler Nachhaltigkeitsinitiativen von Henkel und seinen Partnern ein, die Innovation und Zusammenarbeit im Rahmen ambitionierter Klimastrategien in verschiedenen Regionen stärken sollen.

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