Österreich nimmt als offizielles Partnerland am BIOPOLYMER Kongress 2026 teil, der am 15. und 16. Juni in Halle an der Saale stattfindet. Das Land wird unter anderem von Andreas Eder von der ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH vertreten, der das Biopolymer Team Österreich leitet. Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Österreich bringen ihre Entwicklungen im Bereich biobasierter Materialien in Fachbeiträgen und Präsentationen ein.

Niederösterreichs Kunststoffverarbeiter gelten im europäischen Vergleich als treibende Kräfte bei der Entwicklung nachhaltiger Werkstoffe. Das BIOPOLYMER Team Österreich trägt mit seiner Expertise nicht nur zur regionalen Entwicklung bei, sondern wirkt auch über nationale Grenzen hinaus im D-A-CH Raum.
Österreichischer Beitrag zum BIOPOLYMER Kongress: Fachbeiträge und Netzwerkformate
Das Kongressprogramm uumfasst Keynotes und Fachvorträge von Sprecherinnen und Sprechern aus Wissenschaft, Politik, globalen Unternehmen und Startups zu aktuellen Erkenntnissen, technologischen Entwicklungen und Markttrends. Workshops und Expert Sessions behandeln Fragestellungen aus Polymerchemie, Materialdesign, biobasierten Produktionsprozessen, regulatorischen Rahmenbedingungen und globalen Lieferketten. Die begleitende Fachausstellung bietet Unternehmen, Startups und Forschungsinstitutionen die Möglichkeit, Materialmuster und Technologien vorzustellen.
ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur präsentiert dabei Erfolgsgeschichten und Lernkurven aus der österreichischen Industrie und Forschung. Gezielt kuratierte Networking-Formate unterstützen neue Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Industrie sowie internationale Projektinitiativen entlang der biobasierten Wertschöpfungskette. Der Netzwerk-Abend am ersten Kongresstag schafft Raum für persönlichen Austausch und die Vertiefung von Geschäftskontakten.
BIOPOLYMER Innovation Award 2026: Auszeichnung im Rahmen des Abendempfangs
Der BIOPOLYMER Innovation Award 2026 wird im Rahmen des Abendempfangs am ersten Kongresstag verliehen. Ausgezeichnet werden Projekte, die neue biobasierte oder bioabbaubare Materialsysteme erschließen, innovative Verarbeitungstechnologien ermöglichen oder industrielle Anwendungen in der Kunststoffbranche voranbringen. Prämiert werden zudem Beiträge zur Transformation hin zu einer klimafreundlichen Kreislaufwirtschaft. Das Spektrum der nominierten Projekte reicht von marktreifen Produkten über Forschungsansätze bis hin zu Kreislaufinnovationen.
Die Auszeichnung richtet sich an etablierte Akteure ebenso wie an Startups. Gewinnerinnen und Gewinner erhalten die Möglichkeit, ihre Entwicklungen einem internationalen Publikum aus über 20 Ländern vorzustellen. Halle an der Saale als Gastgeberstadt gilt als traditionsreicher Standort für Chemie, Wissenschaft und Innovation.ten die Möglichkeit, ihre Entwicklungen einem internationalen Publikum aus über 20 Ländern zu präsentieren.


