Bredel Hose Pumps, Teil von Watson-Marlow Fluid Technology Solutions, ermöglicht mit der Schlauchpumpe Bredel CIP regelmäßige CIP-Reinigungen ohne Bypass oder Ausbau. Damit richtet sich das Modell an die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, die Pharmazeutik und die Kosmetikherstellung.

In diesen Branchen verursachen Reinigungsstillstände und das Beseitigen von Verunreinigungen hohe Kosten. Die Bredel CIP setzt genau dort an, indem sie die Reinigung im laufenden System erlaubt und so Produktverluste durch Kontamination vermeidet.
Geringerer Energieaufwand im CIP-Modus
Die automatisch einfahrenden Gleitschuhe der Bredel CIP geben während der Reinigung das Innere des Schlauchelements frei. Dadurch muss der Schlauch bei den hohen Temperaturen des Reinigungszyklus nicht komprimiert werden, was seine Lebensdauer verlängert und die Kosten für Ersatzschläuche senkt. Zugleich lässt sich die Pumpe im CIP-Modus außer Betrieb nehmen, weil sie für den Reinigungsvorgang nicht laufen muss.
Nach Berechnungen von Bredel können Anwender dadurch erhebliche Energie einsparen und den CO₂-Ausstoß sowie die Umweltbelastung verringern. Eine Brauerei mit durchgehendem Betrieb und täglich vier einstündigen Reinigungszyklen veranschaulicht das. Bleibt die Pumpe während dieser Zyklen abgeschaltet, summiert sich die Einsparung über das Jahr auf 1.460 Stunden, der Energieverbrauch sinkt um 16 Prozent.
Reinigung im eingebauten Zustand und hygienische Bauweise
Damit die CIP-Reinigung im eingebauten Zustand gelingt, hat Watson-Marlow Fluid Technology Solutions die Pumpe mit einem dafür ausgelegten Rotor versehen. Dieser erreicht die erforderliche Geschwindigkeit von mehr als zwei Metern pro Sekunde, mit der sich die Pumpe und die weiteren Systemkomponenten reinigen lassen.
Da die Flüssigkeit ausschließlich mit der Schlauchinnenseite in Kontakt kommt, bleibt die Bauweise hygienisch. Ergänzt wird das durch eine äußerst genaue Dosierung auch bei wechselnden Saug- und Druckbedingungen sowie die Konformität mit den Normen für Lebensmittelsicherheit FDA, EG1935 und 3A.
Baugrößen, Umrüstung und Einsatzfelder
Drei Baugrößen stehen zur Wahl. Die Größe 20 fördert bis zu 600 Liter pro Stunde, die Größe 25 bis zu 1.800 Liter und die Größe 32 bis zu 3.200 Liter. Anwender bestehender Bredel Pumpen können ihr Modell direkt vor Ort und ohne Ausbau aus der Fertigungslinie mit dem passenden Rotor auf die CIP-Ausführung umrüsten, geführt durch eine übersichtliche Anleitung. Nennenswerte Ausfallzeiten entstehen dabei nicht.

Grace Madden, Produktmanagerin bei Bredel, ordnet das Einsatzspektrum ein: „Die Bredel CIP Pumpe eignet sich ideal für das zuverlässige, präzise und produktschonende Pumpen. Sie kann empfindliche Bestandteile wie Hefe und Zusatzstoffe problemlos verarbeiten. Gleiches gilt für abrasive Filtrationshilfsstoffe, die bei anderen Pumpentechnologien zu starkem Verschleiß führen. Mit der CIP Pumpe können Anwender die Betriebszeit verlängern und Wartungskosten senken.“ Zu den Einsatzfeldern ergänzt sie: „Diese hygienische und effiziente Pumpe eignet sich für Einsätze in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, darunter zahlreiche Anwendungen in Brauereien, aber auch für die Verarbeitung unterschiedlichster Lebensmittel, wie etwa Fruchtmark.“
Gerade in Brauereien reicht das Spektrum von empfindlicher Hefe bis zu abrasiver Kieselgur. Dort übernimmt die Pumpe das Dosieren und Transferieren von Hefe, fördert Aromen und Farbstoffe und bringt Kieselgur in die Filtration ein. Für die Stabilisierung dosiert sie zudem Polyvinylpolypyrrolidon (PVPP) und Kieselgel.


