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Clariant-Katalysatoren reduzieren 45 Mio. t CO2e

01.06.2026

Clariant Katalysatoren haben industriellen Kunden 2025 die Vermeidung von 45 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten ermöglicht – fünf Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Zu den zentralen nwendungen zählen Reformierungskatalysatoren für die Direktreduktion von Eisenerz (DRI), Katalysatoren zur Lachgasminderung in Salpetersäureanlagen, Katalysatoren zur Reinigung von Raffinerie-Abgasen sowie Synthesegaskatalysatoren für die Produktion von grünem Methanol.

Clariant Katalysatoren haben 2025 die Vermeidung von 45 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten ermöglicht - fünf Millionen mehr als im Vorjahr. | BIld: Clariant
Clariant Katalysatoren haben 2025 die Vermeidung von 45 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten ermöglicht – fünf Millionen mehr als im Vorjahr. | BIld: Clariant

Dass die Einsparungen gegenüber 2024 deutlich gestiegen sind, ist auch auf neue Leuchtturmprojekte im Bereich kohlenstoffneutraler Technologien zurückzuführen. Zwei kommerzielle Grünmethanol-Anlagen nahmen 2025 erfolgreich ihren Betrieb auf und belegen die industrielle Reife nachhaltiger Methanolproduktion.

Katalysatoren für CO2-intensive Industrieprozesse

Die Direktreduktion von Eisenerz ist eines der Kernfelder, in denen Clariant Katalysatoren zur Emissionsminderung beitragen. Der DRI-Prozess weist im Vergleich zur konventionellen Stahlproduktion über den Hochofen-Sauerstoffkonverter-Weg (BF-BOF) nur die Hälfte der CO2-Intensität auf. Reformierungskatalysatoren ermöglichen dabei die Erzeugung des notwendigen Synthesegases aus Erdgas oder wasserstofffähigen Einsatzstoffen.

In der Salpetersäureproduktion kommen Katalysatoren zur Lachgasminderung (N2O) zum Einsatz, da Lachgas ein besonders klimawirksames Treibhausgas darstellt. Ergänzend tragen Clariant Katalysatoren zur Reinigung von Raffinerie-Abgasen bei und helfen Raffinerie- und Crude-to-Chemical-Komplexen, ihren Umweltfußabdruck zu senken. Die Methodik zur Berechnung der Emissionseinsparungen basiert auf international anerkannten Standards und setzt die Einsparungen je Tonne erzeugtem Produkt ins Verhältnis zu definierten Referenzprozessen.

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Synthesegaskatalysatoren für grünes Methanol

Grünes Methanol gilt als einer der vielversprechendsten Energieträger für die Dekarbonisierung der Chemie- und Kraftstoffindustrie. Clariants MegaMax-Katalysatoren ermöglichen die Methanolsynthese sowohl aus elektrolytisch erzeugtem Wasserstoff auf Basis erneuerbarer Energien als auch aus biogenen Einsatzstoffen. Zwei Anlagen, die 2025 den Betrieb aufnahmen, demonstrieren die kommerzielle Skalierbarkeit dieser Technologie.

Das erste Projekt ist die e-Methanol-Anlage von European Energy, die biogenes CO2 und grünen Wasserstoff einsetzt. Das zweite ist die Bio-Methanol-Anlage von Shanghai Electric, die landwirtschaftliche Reststoffe als Rohstoff nutzt. Beide Anlagen verwenden MegaMax-Katalysatoren von Clariant und belegen, dass kohlenstoffneutrale Methanolproduktion im industriellen Maßstab wirtschaftlich darstellbar ist. Jens Cuntze, President of Clariant Catalysts, betonte: „Enabling a cleaner, more sustainable future remains one of our core focus areas as we support complex-to-abate industries through continuous innovation.“

Strategie entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Clariant verfolgt nach eigenen Angaben einen Ansatz, der sowohl die eigenen direkten und indirekten Emissionen als auch die Emissionen der Kunden in den Blick nimmt. Richard Haldimann, Chief Strategy & Technology Officer bei Clariant, erläuterte: „Ambitious climate goals can be greatly accelerated through collaborations with producers and industry partners. The success of these low carbon processes is based on leading edge technology allowing for economically attractive CO2 savings.“

Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Katalysatorlösungen für Chemie- und Kraftstoffindustrie und positioniert sich dabei als Technologiepartner für schwer dekarbonisierbare Industrien. Die im Jahr 2025 dokumentierten Emissionsvermeidungen von 45 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten umfassen Beiträge aus etablierten industriellen Prozessen ebenso wie aus neuartigen Anwendungen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen.

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