Emerson hat den Rosemount 928 Wireless-Gasmonitor um die Gasdetektion brennbarer Gase erweitert. Über die WirelessHART-Plattform lässt sich die untere Explosionsgrenze (%UEG) damit auch in abgelegenen Anlagenbereichen überwachen.

Möglich wird das ohne zusätzliche Strom- oder Signalverkabelung, sodass Anwender Brandgefahren auch an Stellen erfassen können, deren feste Verdrahtung bislang zu aufwendig oder zu kostspielig war.
Gasdetektion erreicht bislang unzugängliche Messpunkte
Die erweiterte Gasdetektion überträgt die Messwerte der UEG-Überwachung über die sichere WirelessHART-Kommunikation in Echtzeit. Da dafür weder eine eigene Stromversorgung noch zusätzliche Signalleitungen nötig sind, lassen sich Messpunkte auch an Standorten einrichten, die zuvor außerhalb der Reichweite einer festen Installation lagen.
Der erweiterte Rosemount 928 erfasst dabei einen Messbereich von 0 bis 100 Prozent der unteren Explosionsgrenze und gibt Anwendern frühzeitig Hinweise auf das Auftreten brennbarer Gase und auf die davon ausgehenden Gefahren. So lassen sich Risiken eher erkennen und wirksamer beantworten, während die Gasdetektion vorhandene Gasüberwachungen um zusätzliche Messpunkte an bislang schwer einzubindenden Stellen ergänzt.
Auf die zusätzliche Flexibilität für den laufenden Betrieb verweist Dave Ruhland, globaler Produktmanager Flamme & Gas im Geschäftsbereich Messtechnik von Emerson. „Die Erweiterung um die Detektion brennbarer Gase für den Rosemount 928 gibt den Kunden mehr Flexibilität bei sich ändernden Sicherheitsanforderungen“, sagte er. „Betriebe können ihre Strategie für die Wireless-Gasdetektion erweitern, um brennbare Gase auf bestehenden WirelessHART-Plattformen einzubeziehen. Das vereinfacht die Installation und ermöglicht zuverlässige Überwachung auch in schwer zugänglichen Bereichen ihrer Anlagen.“
Verbrauchsfreie Sensortechnik senkt den Wartungsaufwand
Die für die Gasdetektion eingesetzte Sensortechnologie trägt dazu bei, den Wartungsaufwand zu verringern. Da der Sensor ohne Verbrauchsmaterialien auskommt, unterstützt er längere Wartungsintervalle.
Zugleich senkt die Technik den Bedarf an Nachkalibrierungen, wodurch der Betreuungsaufwand über die gesamte Laufzeit zurückgeht. Damit bleibt die zusätzliche Überwachung auch im Dauerbetrieb wirtschaftlich.


