SMC erweitert die Durchflusssensoren der Serien PF3A7#H(-L) und PF3A8H(-L) um modulare und Rohrvarianten, die größere Messbereiche abdecken, mehrere Messgrößen bündeln und sich über IO-Link in Industrie-4.0-Umgebungen einbinden lassen. Die neuen Modelle erfassen selbst kleinste Leckagen und richten sich an Anwender, die ihre Druckluftsysteme präzise und energieeffizient überwachen wollen.

Im Zentrum der Erweiterung stehen ein deutlich größerer Anzeigenbereich, die bei der PF3A8H(-L) integrierte Messung von Druck und Temperatur sowie ein insgesamt geringerer Installationsaufwand. Damit lassen sich die relevanten Prozesswerte gemeinsam erfassen und auswerten, ohne dass zusätzliche Komponenten nötig werden.
Erweiterte Durchflusssensoren erfassen selbst kleinste Leckagen
Die erweiterten Durchflusssensoren der Serien PF3A7#H(-L) und PF3A8H(-L) decken nun Durchflüsse zwischen 5 und 8000 l/min ab, während die Rohrversion der PF3A7#H(-L) einen Bereich von 30 bis 12000 l/min erreicht. Ein 1,5-facher Anzeigenbereich und ein Durchflussverhältnis von 100:1 erlauben eine hochauflösende Überwachung und unterstützen das Aufspüren auch sehr geringer Verluste.
Gerade die zuverlässige Detektion kleinster Leckagen gilt als entscheidender Faktor für energieeffiziente Druckluftsysteme. Anwender profitieren dadurch von höherer Energieeffizienz und einer besseren Prozesskontrolle bei zugleich geringem Installationsaufwand.
Druck und Temperatur in einem Gerät
Mit der PF3A8H(-L) verbindet SMC die Durchflussmessung erstmals mit einer integrierten Druckmessung von 0 bis 1 MPa und einer Temperaturmessung von 0 bis 50 °C. Der Aufwand für zusätzliche Komponenten sinkt dadurch, während alle relevanten Werte gleichzeitig auf einer dreifarbigen, vierteiligen Anzeige sichtbar bleiben.
Die Varianten der PF3A7#H(-L) nutzen eine dreifarbige, zweiteilige Anzeige, deren Display sich ebenso wie bei der PF3A8H(-L) um 90° drehen lässt und in jeder Einbaulage gut lesbar bleibt. Für die Einbindung in bestehende Anlagen lassen sich die modularen Ausführungen direkt an die SMC-Wartungseinheiten der Serien AC-D und an den Filterregler AW-D anschließen, wobei die PF3A8H(-L) mit einem einzigen Kabel auskommt und die PF3A7#H(-L) zwei benötigt.
Echtzeitdaten und robuste Bauweise für die vernetzte Produktion
Für den Einsatz in Industrie-4.0-Umgebungen verfügen alle Durchflusssensoren über IO-Link, womit sich Messwerte in Echtzeit übertragen und Einstellungen aus der Ferne vornehmen lassen. Diagnosebits erleichtern die Fehlererkennung, und die PF3A7#H(-L)-Varianten stellen zusätzlich analoge Ausgänge bereit, mit denen sich etwa Min-, Max- und kumulierte Werte ohne Tastendruck zurücksetzen lassen.
Geschützt werden die Geräte durch ein einteiliges Aluminiumgehäuse, das dem industriellen Umfeld standhält, während die Bypass-Konstruktion den direkten Kontakt von Feuchtigkeit und Partikeln mit der Sensoreinheit verhindert und so langfristig präzise Messergebnisse sichert. Standardmäßig werden alle Modelle mit einem Kalibrierungszertifikat ausgeliefert, das die Durchflusssensoren für Qualitätssicherung und Audits ausweist.


