Die ECON GmbH aus Weißkirchen an der Traun hat ihren Gesamtumsatz innerhalb von zwei Jahren von rund 28,3 Millionen Euro (2023) auf über 34 Millionen Euro (2025) gesteigert. Der oberösterreichische Hersteller spezialisierter Granuliersysteme für die Kunststoffverarbeitung erzielte dabei einen Exportanteil von 91 Prozent.

Grundlage dieses Wachstums ist ein globales Vertriebsnetz mit eigenen Standorten in den USA, China und Indien, das seit mehr als zehn Jahren besteht. Während Europa, Nordamerika sowie Indien und China derzeit die wichtigsten Absatzmärkte darstellen, gewinnen der Nahe Osten und Lateinamerika zunehmend an strategischer Bedeutung.
ECON baut internationale Vertriebs- und Servicestruktur weiter aus
Trotz globaler Expansion bleibt Österreich das technologische Zentrum des Unternehmens. Entwicklung, Engineering und Produktion sind langfristig am Hauptsitz in Weißkirchen an der Traun angesiedelt. Aktuell beschäftigt ECON rund 80 Mitarbeiter am österreichischen Standort und mehr als 110 Mitarbeiter weltweit. „Unsere internationale Entwicklung zeigt, dass hochspezialisierte Technologie aus Österreich weltweit gefragt ist. Wir verfolgen eine klare Strategie: globale Marktpräsenz ausbauen, gleichzeitig aber Entwicklung, Engineering und Produktion langfristig am Standort Österreich sichern“, sagt Gerhard Hehenberger, CEO und Gründer der ECON GmbH.
Die Bedeutung des internationalen Netzwerks zeigt sich auch in der Auszeichnung von ECON India als „Best Brand in the Plastic and Polymer Industry“ – eine Anerkennung, die die regionale Marktentwicklung und die globale Markenstärke des Unternehmens belegt. Der Aufbau weiterer internationaler Vertriebs- und Servicestandorte ist Teil der laufenden Expansionsstrategie. „Unsere Kunden erwarten heute nicht nur technologisch führende Lösungen, sondern auch schnelle Reaktionszeiten und lokale Betreuung. Deshalb investieren wir gezielt in internationale Vertriebs- und Servicestandorte, um Projekte weltweit effizient umzusetzen“, erklärt Dr. Roman Führer, Geschäftsführer der ECON GmbH.
Granuliersysteme von ECON für Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz
Ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie ist die Entwicklung energie- und ressourceneffizienter Granuliersysteme. Die Anlagen ermöglichen die stabile Verarbeitung anspruchsvoller Materialien – darunter hochgefüllte und temperaturempfindliche Polymere – und unterstützen den verstärkten Einsatz von Rezyklaten sowie die Wiederverwertung von Produktionsabfällen. Optimierte Anlagenkonstruktionen, langlebige Komponenten und hohe Prozessstabilität reduzieren Energieverbrauch, Materialverluste und Stillstandszeiten.

Das vollautomatische Unterwassergranuliersystem ECONia verkörpert diesen Ansatz konkret: Durch intelligente Prozessführung, integrierte Qualitätsüberwachung und automatisierte Anpassungen gewährleistet es hohe Prozessstabilität bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch. Mit dieser Kombination aus technologischer Spezialisierung, internationaler Marktnähe und ressourcenschonenden Lösungen positioniert sich ECON als Exportpartner für nachhaltigere Produktionsprozesse in der Kunststoffindustrie.


