Anzeige

Evonik bündelt Forschung in neuer Innovation Factory

31.03.2026

Mit der Evonik Innovation Factory bündelt das Essener Chemieunternehmen künftig Forschungskompetenzen und externe Partnerschaften unter einem gemeinsamen Dach – als Nachfolgerin der Creavis mit klar definiertem Markt- und Anwendungsfokus.

Die Evonik Innovation Factory tritt als neue unternehmerische Entwicklungseinheit an die Stelle der Creavis. | Bild: Evonik Industries AG
Die Evonik Innovation Factory tritt als neue unternehmerische Entwicklungseinheit an die Stelle der Creavis. | Bild: Evonik Industries AG

Grundlage der neuen Einheit ist ein verbindlicher Zeithorizont: Jedes Programm soll innerhalb von durchschnittlich fünf Jahren so weit entwickelt sein, dass es in eine eigenständige Business Line überführt werden kann. Dabei setzt Evonik auf kombinatorische Innovation – die gezielte Verbindung eigener Kompetenzen mit Impulsen aus Wissenschaft, Start-up-Ökosystemen und Branchenpartnern.

Evonik Innovation Factory überführt Rhamnolipide und Biopolymere in den Markt

Die thematischen Schwerpunkte der Evonik Innovation Factory knüpfen an bestehende Stärken des Unternehmens an. Rhamnolipide – biobasierte Tenside, die bereits in Kosmetik- und Reinigungsprodukten eingesetzt werden – sollen in weiteren Anwendungsfeldern erschlossen werden. Parallel dazu entwickelt Evonik ein Portfolio an Biopolymeren, die fossile Rohstoffe substituieren können.

Ein weiterer Entwicklungsstrang betrifft Anionen-Austausch-Membranen (AEM), denen eine Schlüsselrolle in der grünen Wasserstoffwirtschaft zugeschrieben wird. Diese drei Technologiebereiche stehen exemplarisch für den Ansatz der Einheit: Lösungen, die an konkreten Marktbedarfen ausgerichtet sind und direkten industriellen Nutzen bringen.

Anzeigen

„Die Innovation Factory ist unser Versprechen, aus exzellenter Forschung sichtbaren industriellen Fortschritt zu machen – für uns und unsere Kunden“, sagt Christian Eilbracht, Chief Innovation Officer von Evonik. Axel Kobus, Leiter der Evonik Innovation Factory, beschreibt das Leitprinzip als „Building what’s next“ – ein Versprechen, das sowohl die interne Ausrichtung als auch die Zusammenarbeit mit externen Partnern prägt.

Globale Standorte verankern die Innovationseinheit in regionalen Ökosystemen

Die Evonik Innovation Factory ist in die globale Forschungsstrategie des Unternehmens eingebettet. Ein Cambridge Innovation Satellite in Boston deckt den Bereich Life Sciences ab, in Singapur liegt der Schwerpunkt auf Biotech-Prozesslösungen, und in Shanghai werden Membranaktivitäten gebündelt. Diese Standorte sollen den Zugang zu Technologien, Talenten und Partnerschaften in jeweils relevanten Märkten und Innovationsökosystemen sichern.

Mit dieser Aufstellung reagiert Evonik auf den Anspruch, Forschungsergebnisse nicht nur zu generieren, sondern sie mit Tempo in kommerziell und technisch belastbare Lösungen zu überführen – startbereit für das operative Geschäft und die Produktion.

Anzeige

Die aktuelle Chemie

Anzeige
Anzeige