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Finales RMC-Programm zur Defossilisierung durch Innovation

10.07.2026

Das nova-Institut hat das finale Programm der Renewable Materials Conference veröffentlicht. Vom 22. bis 24. September 2026 versammelt die Tagung in Siegburg bei Köln Innovatoren, Unternehmen, Investoren und politische Entscheidungsträger der erneuerbaren Kohlenstoffwirtschaft. Das Schwerpunktthema lautet in diesem Jahr „Defossilisierung durch Innovation“, erwartet werden wie in den Vorjahren 400 bis 500 Teilnehmer aus aller Welt.

Vom 22. bis 24. September 2026 treffen sich in Siegburg bei Köln 400 bis 500 Teilnehmer aus aller Welt, um die Zukunft der erneuerbaren Kohlenstoffwirtschaft zu gestalten. | Foto: nova-Institut GmbH
Vom 22. bis 24. September 2026 treffen sich in Siegburg bei Köln 400 bis 500 Teilnehmer aus aller Welt, um die Zukunft der erneuerbaren Kohlenstoffwirtschaft zu gestalten. | Foto: nova-Institut GmbH

Das Programm erstreckt sich über drei Konferenztage mit 80 Vorträgen, mehr als 20 Podiumsdiskussionen, 16 Workshops und einer Ausstellung. Die Vorträge verteilen sich vielfach auf parallele Sessions in zwei Sälen und führen thematisch vom Chemiesektor über fossilfreie Kunststoffe bis zu den Rahmenbedingungen für erneuerbaren Kohlenstoff und dem biologischen Abbau.

Defossilisierung der chemischen Industrie eröffnet das Programm

Lars Börger vom nova-Institut eröffnet die Tagung und richtet den ersten Konferenztag auf die Defossilisierung der chemischen Industrie aus. In parallelen Sessions behandeln die Referenten Strategien für erneuerbaren Kohlenstoff, neue Wege für Fein- und Spezialchemikalien, die Verwertung von Lignin sowie die Nutzung von CO₂. Beiträge kommen unter anderem von Vertretern des europäischen Chemiehändlerverbands FECC sowie von Neste, Evonik, Verbio und mehreren Forschungseinrichtungen.

Den Abschluss des Tages bildet die Podiumsdiskussion „Quadruple System Shock as Catalysts for Industrial Transformation“, die Fachleute aus Finanzwirtschaft, Industrie, Verwaltung und Wissenschaft zusammenführt, darunter Vertreter von ING, BASF, Rheinmetall und der University of Twente. Den gesellschaftlichen Ausklang bilden ein Networking-Abend und ein Gala-Dinner.

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Fossilfreie Kunststoffe und Innovationspreis am zweiten Tag

Der zweite Konferenztag überträgt die Defossilisierung auf den Kunststoffbereich. In parallelen Sessions geht es um biobasierte Polymere und ihre Markt- und Anwendungsentwicklung, um CO₂-basierte Polymere, Klebstoffe und Bindemittel, biobasierte Beschichtungen sowie recycelte Polymere und Kunststoffe, vertreten unter anderem durch Braskem, Henkel, mehrere Fraunhofer-Institute, TNO und VTT.

Ein Höhepunkt des Tages ist der Innovationspreis „Renewable Material of the Year 2026″. Die nominierten Innovationen werden auf der Bühne vorgestellt, bevor das Publikum die Gewinner per Online-Voting bestimmt. Die Preisverleihung übernimmt Christoph Gürtler von Covestro.

An drei Konferenztagen führen 80 Vorträge, mehr als 20 Podiumsdiskussionen, 16 Workshops und eine Ausstellung von der chemischen Industrie über fossilfreie Kunststoffe bis zu den Rahmenbedingungen für erneuerbaren Kohlenstoff und dem biologischen Abbau. | Foto: nova-Institut GmbH
An drei Konferenztagen führen 80 Vorträge, mehr als 20 Podiumsdiskussionen, 16 Workshops und eine Ausstellung von der chemischen Industrie über fossilfreie Kunststoffe bis zu den Rahmenbedingungen für erneuerbaren Kohlenstoff und dem biologischen Abbau. | Foto: nova-Institut GmbH

Rahmenbedingungen und biologischer Abbau zum Abschluss

Der dritte Konferenztag behandelt die Rahmenbedingungen für erneuerbaren Kohlenstoff. Die Sessions widmen sich der Schaffung von Marktnachfrage sowie Fragen von Vision und Strategie, etwa der Rolle der Finanzwirtschaft und politischen Initiativen auf europäischer Ebene.

Parallel dazu steht der biologische Abbau im Programm, von wissenschaftlichen und regulatorischen Fortschritten über konkrete Anwendungen bis zu Systemlösungen. Beteiligt sind unter anderem die Europäische Kommission, das Umweltbundesamt, die ETH Zürich und BASF.

Ausstellung und Networking in Siegburg

Begleitend zu den Vorträgen präsentieren 40 Stände auf zwei Etagen die Fortschritte der erneuerbaren Kohlenstoffwirtschaft, und bereits fast 100 Teilnehmer aus 15 Ländern haben sich angemeldet. Lange Pausen, drei Abendveranstaltungen und eine Matchmaking-Software unterstützen den Austausch zwischen den Gästen.

Die 16 Workshops mit jeweils rund 20 Teilnehmern und einer Dauer von eineinhalb Stunden bieten Raum für vertiefte Diskussionen zu Politik, Strategie, CO₂-Fußabdruck und neuen Technologien.

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