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GEA bringt kompakte Homogenisatoren für kleinere Anlagen

18.06.2026

Mit der KOB-Serie erweitert GEA sein Angebot an Homogenisatoren um eine kosteneffiziente Baureihe für Betreiber kleiner und mittelgroßer Produktionsanlagen. Die vier Modelle KOB 11, 22, 45 und 90 decken Leistungen von bis zu 400 bar ab und sind auf einen attraktiven Investitionsaufwand ausgelegt.

GEA führt neue Serie an KOB-Homogenisatoren für kleine und mittlere Produktionskapazitäten ein. | Bild: GEA
GEA führt neue Serie an KOB-Homogenisatoren für kleine und mittlere Produktionskapazitäten ein. | Bild: GEA

Konzipiert sind die Maschinen für ein breites Anwendungsspektrum in den Bereichen Lebensmittel, Getränke, Chemie und Körperpflege, von der Homogenisierung bis zur Beschickung von Sprühtrocknern. Die kompakte, hygienische und wartungsfreundliche Bauweise ist für bestehende Anlagen ebenso vorgesehen wie für neue Produktionslinien.

Druckbereich bis 400 bar und anpassbare Ventiltechnik

Die KOB-Reihe beruht auf einer robusten Hochdruckbauweise für bis zu 400 bar und ermöglicht eine gleichmäßige Homogenisierung auch bei anspruchsvollen, mittelviskosen und abrasiven Produkten. Die vier Baugrößen unterscheiden sich vor allem in der Durchsatzleistung, die je nach Modell und Betriebsdruck von rund 700 Litern pro Stunde beim KOB 11 bis zu 18.000 Litern pro Stunde beim KOB 90 reicht.

Für unterschiedliche Prozessanforderungen lassen sich die Homogenisatoren mit leistungsstärkeren Homogenisierventilen und besonders verschleißfesten Werkstoffen ausrüsten, die bei stark abrasiven Formulierungen längere Standzeiten ermöglichen. In der Standardausführung kommen wirtschaftliche, verschleißresistente Komponenten zum Einsatz, die für weniger beanspruchende, nicht abrasive Produkte ausgelegt sind.

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Kompakte Homogenisatoren mit geringem Betriebsaufwand

Die kompakte Bauweise beruht auf einem optimierten Kurbelgehäuse- und Getriebekonzept, das eine hohe mechanische Effizienz bei zugleich geringer Wärme-, Geräusch- und Vibrationsentwicklung erreicht. Da der Antriebsbereich weder Ölkühlung noch Zwangsbelüftung benötigt, fällt der Einsatz von Zusatzaggregaten deutlich geringer aus, was Installation, Wartung sowie den Energie- und Betriebsmittelverbrauch reduziert.

Ein neu entwickelter Maschinenrahmen und eine mithilfe moderner Strukturanalysen ausgelegte Verkleidung tragen zu niedrigen Schwingungswerten und hoher Langzeitstabilität bei. Pumpventile in Tellerbauweise verbessern die Strömungsführung und die Prozessstabilität der Beschickung, verringern Geräuschentwicklung und Kavitation und erhöhen sowohl den volumetrischen Wirkungsgrad als auch die Standzeiten der Komponenten. Durch den geringen Platzbedarf und die kleinen Wartungsfreiräume eignen sich die Maschinen sowohl für Neuinstallationen als auch für den Austausch bestehender Anlagen, ohne dass das Anlagenlayout umfangreich angepasst werden muss.

Hygienegerechtes Design und skalierbare Automatisierung

Alle KOB-Modelle sind CIP- und SIP-fähig und lassen sich so konfigurieren, dass sie den 3-A-Hygienestandards entsprechen. Dämpfbare Sterilkammern mit vollem Hub gewährleisten eine aseptische Produkthandhabung, und zur Prozessüberwachung können die Homogenisatoren mit einem Manometer für die zweite Homogenisierstufe sowie mit Druckmessumformern an beiden Stufen und am Produktauslass ausgestattet werden. Damit decken sie ein breites Spektrum ab, darunter Milch und Milchzutaten, Getränke, pflanzenbasierte Formulierungen sowie ausgewählte chemische, Körperpflege- und Kosmetikprodukte.

Für den Betrieb in manuellen, teil- und vollautomatisierten Produktionslinien deckt die Serie unterschiedliche Automatisierungsgrade ab, von einfachen Motorstarter-Lösungen bis zu vollständigen SPS/HMI-Steuerungen. Schnittstellen für die Anlagenkommunikation ermöglichen die Einbindung in SCADA-Systeme und die übergeordnete Anlagensteuerung, während der modulare Aufbau für kurze Installationszeiten und eine unkomplizierte Nachrüstung in bestehenden Produktionslinien sorgt.

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