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GEA Pathfinder stärkt Bioprozesse am PVZ der TU Braunschweig

30.07.2025

Der Pathfinder, ein leistungsstarker Tellerseparator des Maschinen- und Anlagenbauers GEA, ergänzt die technische Ausstattung des Zentrums für Pharmaverfahrenstechnik (PVZ) der Technischen Universität Braunschweig. Mit dem neuen Separator wird die präzise Trennung von Zellen und Kulturüberständen möglich, was eine Voraussetzung für stabile biopharmazeutische Prozesse im Pilotmaßstab ist.

Das Team des PVZ, die Technische Universität Braunschweig und von GEA freuen sich über die Inbetriebnahme der GEA Technologie am PVZ Braunschweig. | Foto: PVZ
Das Team des PVZ, die Technische Universität Braunschweig und von GEA freuen sich über die Inbetriebnahme der GEA Technologie am PVZ Braunschweig. | Foto: PVZ

Durch die Integration des Separators erweitert das PVZ seine Kapazitäten in der Bioverfahrenstechnik erheblich. Die Infrastruktur erlaubt nun eine durchgängige Prozessführung – von der Vorkultur bis zur Wirkstoffaufreinigung – und schafft damit die Grundlage für neue Forschungsvorhaben sowie industrielle Kooperationen im Bereich Biotechnologie und Pharmazie.

Schlüsseltechnologie Separator in der Bioverfahrenstechnik

Das PVZ ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum, in dem rund 100 Fachkräfte aus Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Pharmazie und angrenzenden Disziplinen tätig sind. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung patientenspezifischer biopharmazeutischer Produkte. Der Einsatz biotechnologischer Verfahren zur Herstellung therapeutischer Proteine, Enzyme und Antikörper steht dabei im Zentrum der Arbeit.

Hochdruckhomogenisator PANDA PLUS | Foto: GEA
Foto: GEA

Bereits zuvor hatte GEA das PVZ mit dem Hochdruckhomogenisator PANDA PLUS ausgestattet. Dieses System unterstützt die Verarbeitung von Nanopartikeln und den Zellaufschluss unter hohem Druck. Es ist für CIP- und SIP-Prozesse geeignet und verfügt über ein intuitives Touchpanel zur Steuerung.

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GEA Pathfinder erweitert die biotechnologische Prozesskette

Der neue Tellerseparator Pathfinder erlaubt es dem PVZ, komplette biotechnologische Prozesse durchzuführen – von der Vorkultur über die Kultivierung bis zur Zellabtrennung und Reinigung. Der Separator verarbeitet Kulturen aus Bioreaktoren bis zu 100 Litern Volumen und trennt selbst kleinste Partikel bei bis zu 20.000-facher Erdbeschleunigung. Die hydrohermetische Zuführung schützt empfindliche Materialien, während die selbstreinigende Trommel eine automatisierte Reinigung ermöglicht.

Der GEA Pathfinder GMP vereint kompakte Bauweise mit voller Zentrifugenleistung – platzsparend, sofort einsetzbar und skalierbar für pharmazeutische Anwendungen.  | Foto: GEA
Der GEA Pathfinder GMP vereint kompakte Bauweise mit voller Zentrifugenleistung – platzsparend, sofort einsetzbar und skalierbar für pharmazeutische Anwendungen. | Foto: GEA

Mit unterschiedlichen Trommelgrößen und einer flexiblen Durchsatzleistung von 15 bis 300 Litern pro Stunde ist der Separator optimal für den Einsatz in Pilotanlagen geeignet. Die Ausstattung mit GMP-Basiszertifikaten unterstreicht die industrielle Relevanz.

Industrielle Forschungskooperationen im Blick

Die neue Technologie bildet die Grundlage für erweiterte industrielle Kooperationen. Bereits im Sommer 2025 starten zwei Projekte unter Leitung des Instituts für Bioverfahrenstechnik (ibvt) der TU Braunschweig. Diese Arbeiten setzen auf die erweiterten technischen Möglichkeiten und vertiefen die Zusammenarbeit mit Partnern aus der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie.

Mit dem GEA Pathfinder stärkt das PVZ seine Rolle als strategischer Forschungspartner für die Entwicklung innovativer biopharmazeutischer Verfahren.

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