DENIOS begleitet Betriebe bei der Gefahrstofflagerung von der ersten Risikoanalyse über normgerechte Lager und Auffangwannen bis zur digitalen Echtzeit-Überwachung – als Weltmarktführer mit 40 Jahren Erfahrung und einem Sortiment von über 25.000 Produkten. Das 1986 von Helmut Dennig gegründete Unternehmen ist heute mit sechs Produktionsstätten in mehr als 20 Ländern vertreten.

Grundlage jedes Konzepts ist eine Analyse der tatsächlichen Betriebsbedingungen: Welche Stoffe werden wo gelagert, welche gesetzlichen Anforderungen gelten, wo bestehen Risiken, die im Tagesgeschäft leicht übersehen werden. Auf dieser Basis entstehen individuelle Lösungen, die Beratung, Produktauswahl und Installation zusammenführen.
Normgerechte Lager, Auffangwannen und digitale Überwachung im Betrieb
Gefahrstofflager von DENIOS integrieren Auffangsysteme, Belüftung und Brandschutz von Beginn an in Konstruktion und Material. Sicherheitstechnische Anforderungen sind damit baulich verankert – nicht als nachträgliche Ergänzung geplant, sondern von der ersten Konstruktionsphase an berücksichtigt. Das Ergebnis sind Lager, die nicht erst beim Audit auf Vollständigkeit geprüft werden müssen, weil Sicherheit in ihnen keine Zusatzfunktion ist, sondern eine konstruktive Grundbedingung.
Auffangwannen übernehmen eine Schutzfunktion, die im Betriebsalltag leicht unterschätzt wird: Sie halten auslaufende Flüssigkeiten zurück, bevor diese Boden, Grundwasser oder nahe Gewässer erreichen. Flexibel genug, um sich in bestehende Abläufe zu integrieren, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen, sind sie im Ernstfall das entscheidende Element zwischen einem kontrollierten Vorfall und einem Umweltschaden. Die dritte Komponente sind digitale Monitoring-Systeme wie der SpillGuard® connect und die IoT-Plattform DENIOS connect, die Temperatur, Füllstände und Leckagen rund um die Uhr erfassen. Abweichungen werden erkannt, bevor Schäden entstehen – das Prinzip lautet Früherkennung statt Schadensbegrenzung.
Sicherheitsaudits erfassen das gesamte betriebliche Umfeld
Jakob Hoffmann, Key Account Manager bei DENIOS, beschreibt die Sicherheitsaudits als zentrales Instrument der Kundenarbeit: „Wenn ich bei unseren Kunden vor Ort bin, schaue ich nicht nur auf ein einzelnes Problem. Wir prüfen gemeinsam das gesamte Umfeld: Wie wird gelagert? Wie werden Gefahrstoffe gehandhabt? Wie funktioniert das Leckage-Management? Welche Rolle spielen Lithium-Ionen-Batterien im Betrieb? Nur wer das große Bild sieht, kann wirklich nachhaltig für Sicherheit sorgen. Das ist der Kern unserer sogenannten Sicherheitsaudits – und sie sind ein zentrales Instrument unserer systemischen Arbeit.“
Die Audits beziehen bewusst Entscheider aus verschiedenen Unternehmensbereichen ein – vom strategischen Einkauf über Arbeitssicherheitsverantwortliche bis zu Umweltschutzbeauftragten. Jeder dieser Bereiche hat eine andere Perspektive auf das Thema Sicherheit, und genau diese Unterschiede sichtbar zu machen ist nach Hoffmanns Einschätzung Teil der Aufgabe. Auf Basis der Auditergebnisse entstehen Konzepte, die technische Lösungen mit Beratung und Schulung kombinieren – etwa durch die DENIOS Academy, die Weiterbildung als festen Bestandteil des Sicherheitskonzepts verankert.
Lithium-Ionen-Akkus als unterschätztes Risiko in der Praxis
Ein konkretes Beispiel für Risiken, die im Betriebsalltag systematisch unterschätzt werden, sind Lithium-Ionen-Akkus. Sie werden branchenübergreifend vielfach unbeaufsichtigt auf Werkbänken in unmittelbarer Nähe von Brandlasten geladen – oft ohne Bewusstsein für die bestehende Gefahr. Das Problem liegt dabei nicht allein in der fehlenden technischen Lösung, sondern häufig bereits im mangelnden Grundverständnis für das Risiko. DENIOS begegnet diesem Problem deshalb nicht mit einem Einzelprodukt, sondern mit einem Gesamtkonzept aus Beratung, Schulung und technischer Lösung.
Hoffmann sieht die Voraussetzung für diesen Ansatz in der internen Abstimmung bei DENIOS: „Ich kann im Kundengespräch nur dann überzeugend systemisch argumentieren, wenn ich weiß, dass hinter mir ein starkes, abgestimmtes Team steht. Das ist unser Komplettpaket. Und das ist es, was uns als Weltmarktführer auszeichnet.“ Produkte, Service, Beratung und Weiterbildung greifen dabei ineinander. Diesen Anspruch formuliert DENIOS unter dem Leitbild Vision Zero: eine Arbeitswelt, in der niemand durch Gefahrstoffe zu Schaden kommt und die Umwelt geschützt bleibt – nach Unternehmensangaben nicht als Kommunikationsmotiv zum 40-Jahr-Jubiläum, sondern als Maßstab, der jeden Entwicklungsprozess, jedes Produkt und jede Beratungsleistung prägt.


