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HASCOtalks 2026 – wie Transformation gelingt

26.05.2026

Beim zweiten HASCOtalks diskutierten Vertreter aus Industrie und Forschung am 7. Mai 2026 im Lokschuppen Marburg, wie Transformation in der Kunststoffbranche konkret gelingt. Im Mittelpunkt standen Erfolgsfaktoren und praxisnahe Ansätze zur Gestaltung von Veränderungsprozessen.

HASCOtalks 2026 - Impulse für eine zukunftsfähige Kunststoffindustrie. | Foto: HASCO
HASCOtalks 2026 – Impulse für eine zukunftsfähige Kunststoffindustrie. | Foto: HASCO

Die Veranstaltung knüpfte an die Premiere des Formats im Vorjahr an, bei der die Herausforderungen der Branche im Vordergrund standen. HASCOtalks 2026 richtete den Blick auf Chancen und umsetzbare Wege, mit denen Unternehmen den Wandel aktiv gestalten können.

HASCOtalks-Keynote: Transformationsdimensionen aus der Forschung

Den inhaltlichen Auftakt bildete die Keynote von Dr. Moritz Julian Maier, Senior Researcher am Fraunhofer IAO. Anhand eines praxisnahen Modells stellte er verschiedene Dimensionen von Transformationsprozessen vor und verankerte sie in aktuellen Forschungsergebnissen. Deutlich wurde dabei: Transformation muss auf unterschiedlichen Ebenen gleichzeitig gedacht werden, um wirksam zu sein.

Diese Erkenntnisse bildeten die Grundlage für die anschließende Podiumsdiskussion, an der neben Dr. Maier auch Markus Hemmeter (OP Mobility Deutschland SE), Torsten Herrmann (Hehnke GmbH & Co. KG, Präsident IHK Südthüringen) sowie Kerstin Krallmann (WAGO GmbH & Co. KG) teilnahmen. Der branchenübergreifende Austausch schärfte den Blick auf gemeinsame Herausforderungen und übertragbare Lösungsansätze.

Unternehmenskultur und Führung als Schlüssel zur Transformation

Ein zentrales Ergebnis der HASCOtalks-Veranstaltung: Die Fähigkeit zur Veränderung entwickelt sich zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Technologische Innovation allein reicht nicht aus – Unternehmenskultur, Führung und die aktive Einbindung der Mitarbeitenden sind ebenso wesentlich. Offenheit gegenüber neuen Ansätzen und die Bereitschaft, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen, wurden von den Experten als grundlegende Voraussetzungen benannt.

„Es geht nicht um die Größe des Unternehmens, sondern darum, ob der unternehmerische Wille vorhanden ist“, fasste Andres Fragoso die Beiträge zusammen. Der intensive Austausch beim Networking bot den Teilnehmenden zahlreiche Anknüpfungspunkte für die eigene unternehmerische Praxis. Mit HASCOtalks hat sich HASCO, der Pionier für den Formenbau, als Plattform für den Dialog innerhalb der Kunststoffindustrie etabliert und greift auch künftig relevante Zukunftsthemen auf.

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