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Ilmac Lausanne bündelt Labor der Zukunft, KI und Biotools

03.08.2026

Ilmac Lausanne versammelt am 23. und 24. September 2026 in der Expo Beaulieu Lausanne die Schweizer Chemie- und Life-Sciences-Branche. Rund 200 Aussteller und 3.500 erwartete Fachbesucher treffen auf ein Programm, das mit dem Labor der Zukunft, künstlicher Intelligenz und Biotools die zentralen Entwicklungslinien der Branche aufgreift.

Ilmac Lausanne stellt am 23. und 24. September 2026 in der Expo Beaulieu Lausanne das Labor der Zukunft, künstliche Intelligenz und Biotools ins Zentrum der Schweizer Chemie- und Life-Sciences-Branche. Im Bild: Impression 2024. | Foto: MCH Messe Schweiz (Basel) AG
Ilmac Lausanne stellt das Labor der Zukunft, künstliche Intelligenz und Biotools ins Zentrum der Schweizer Chemie- und Life-Sciences-Branche. Im Bild: Impression 2024. | Foto: MCH Messe Schweiz (Basel) AG

Den inhaltlichen Kern bilden ein Konferenzprogramm mit über 70 Vorträgen und Pitches sowie die Future of Life Sciences-Area, die Automatisierung, Digitalisierung und industrielle Anwendungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfahrbar macht. Damit positioniert sich die Veranstaltung als Treffpunkt für Forschung, Industrie, Start-ups und Technologiepartner in der französischsprachigen Schweiz.

Konferenzprogramm verbindet Prozessanalytik mit dem Biotools-Ökosystem

Das Konferenzprogramm bildet den inhaltlichen Kern der beiden Messetage und verbindet wissenschaftliche Beiträge mit konkreten industriellen Anwendungen. An beiden Tagen stehen mehr als 70 Vorträge und Pitches auf dem Plan, die von Fachpartnern kuratiert werden und nationale wie internationale Referenten zusammenführen.

„Die Anforderungen an Labor, Produktion und Entwicklung verändern sich rasant. An der Ilmac Lausanne bringen wir die Akteure zusammen, die diese Transformation aktiv gestalten, von PAT und Automatisierung bis zu KI, Biotools und neuen Formen der Zusammenarbeit. Wir setzen bewusst neue Maßstäbe, inhaltlich, im Format und in der Art, wie wir Networking mit Wissenstransfer verbinden“, erklärt Céline Futterknecht, Exhibition Director Ilmac.

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Der erste Tag widmet sich der Process Analytical Technology. Unter Leitung der Swiss Chemical Society (SCS) und in Zusammenarbeit mit den Swiss Process and Chemical Engineers (SGVC) rücken Qualitätssicherung, die Integration künstlicher Intelligenz und industrielle Anwendungen nach vorne. Ergänzend behandelt der Tag das Labor der Zukunft und die Frage, wie sich vernetzte, datengetriebene Plattformen auf Geschwindigkeit, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit auswirken.

Der zweite Tag gehört den Biotools und dem Schweizer Life-Sciences-Ökosystem. Unter Federführung von BioAlps, dem Kanton Waadt und InnoVaud zeigt das Programm, wie bioconvergente Technologien und Partnerschaften Innovationen aus der Forschung in die Anwendung übersetzen. Ebenso behandelt der Tag künstliche Intelligenz, Quantentechnologien und Automatisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von Forschung und Entwicklung über Produktion und Regulierung bis zur Interaktion mit Patienten. Mit Brett Staahl, Co-Founder und VP External Innovation bei Scribe Therapeutics aus den USA, erhält das Programm eine internationale Perspektive.

Future of Life Sciences-Area macht das Labor der Zukunft greifbar

Die Future of Life Sciences-Area zeigt konkrete Anwendungen aus Automatisierung, künstlicher Intelligenz, Laborplanung und industrieller Digitalisierung. Die kuratierte Plattform verbindet Showcases, Fachbeiträge und Dialogformate und geht der Frage nach, wie sich Forschung, Produktion und Patientenversorgung bis 2040 entwickeln könnten.

Realisiert wird der Bereich gemeinsam mit Partnern aus dem Schweizer Life-Sciences-Ökosystem, darunter Siemens, HDI und der Laborplaner Tonelli. Zu den Beteiligten zählen Fachleute wie Jens Feddern von der Siemens Schweiz AG, Tom Kissling von der F. Hoffmann-La Roche AG, Zhang Xi von der Superlab Suisse AG und Kevin Keim von Walter I Patriarche, die zeigen, wie Automatisierung, künstliche Intelligenz und industrielle Anwendungen in der Praxis zusammenwirken.

„Die Life-Sciences-Industrie ist Teil der DNA der Schweiz. Um ihre langfristige internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, spielt die digitale Transformation entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine zentrale Rolle, und genau diese Entwicklungen werden in der Future of Life Sciences-Area greifbar“, sagt Jens Feddern, Head Vertical Market Life Science bei der Siemens Schweiz AG.

Der kuratierte Showcase ordnet die Innovationen in drei Themenwelten entlang der Wertschöpfungskette. Die Forschung und Entwicklung bündelt Forschungsmodelle der nächsten Generation, die Automatisierung von Laboren und KI-gestützte Entdeckungsprozesse, während die Produktion auf widerstandsfähige und skalierbare Fertigung, digitale Zwillinge und stabile Lieferketten setzt und der vernetzte Patient personalisierte Medizin, vernetzte Patientenlösungen und Datenökosysteme aufgreift. Eine immersive Feedback-Zone lädt die Besucher mit einer interaktiven Futures Map und einer Video-Box dazu ein, eigene Einschätzungen einzubringen.

Ilmac Lausanne verankert die Vernetzung in der Westschweiz

Ilmac Lausanne schafft bewusst Raum für Begegnungen, vom Speakers Corner über die Startup Area bis zu Formaten wie „Women in Life Sciences“. Der tägliche Networking Lunch und der Networking Apéro am ersten Messetag bringen Besucher und Aussteller zusammen, ermöglicht durch Endress+Hauser als Networking-Partner und in Zusammenarbeit mit Apin, während VITARIS als Barista-Partner und Milian als Gelato-Partner das Messeerlebnis abrunden.

Ilmac Lausanne setzt auf ein kompaktes Zweitagesformat in der Westschweiz und ergänzt die Schwestermesse Ilmac Basel, während mit Ilmac 365 die Branche über das ganze Jahr vernetzt bleibt und die individuelle Besuchsplanung um digitale Angebote erweitert wird. „In Lausanne entstehen persönliche Begegnungen und neue Partnerschaften, während Basel der Branche die internationale Bühne bietet. Dieses Zusammenspiel macht Ilmac einzigartig“, sagt Céline Futterknecht.

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