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interpack 2026 setzt Rekord mit 2.804 Ausstellern

22.05.2026

Die interpack 2026 hat vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf die gesamte Processing- und Packaging-Industrie auf einem komplett belegten Messegelände zusammengeführt. Mit 2.804 Ausstellern aus 65 Ländern war sie ausstellerseitig die größte in ihrer Geschichte. 75 Prozent der Fachbesucher kamen aus dem Ausland, 28 Prozent davon aus Übersee – Besucher aus insgesamt 161 Ländern waren vertreten.

Die interpack 2026 hat die Energie einer ganzen Branche spürbar gemacht. Sie wurde wieder zum globalen Treffpunkt der Processing- und Packaging-Industrie und zeigte eindrucksvoll, wie konkret der Wandel in Technologie, Materialien und Prozessen bereits umgesetzt wird. | Foto: Messe Düsseldorf / A. Wiese
Die interpack 2026 hat die Energie einer ganzen Branche spürbar gemacht. Sie wurde wieder zum globalen Treffpunkt der Processing- und Packaging-Industrie und zeigte eindrucksvoll, wie konkret der Wandel in Technologie, Materialien und Prozessen bereits umgesetzt wird. | Foto: Messe Düsseldorf / A. Wiese

Die Messe bestätigte ihre Rolle als führende Plattform der globalen Verpackungsbranche mit besonders starkem Aufkommen aus der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie. Parallel zur Hauptmesse präsentierten rund 100 weitere Unternehmen auf der Zuliefermesse components ihr Angebot.

Europäische Verpackungsverordnung prägt die interpack 2026

Die Verpackungsbranche befindet sich in einer Phase der Transformation: Die Nachfrage nach verpackten Produkten steigt, während sich gleichzeitig die Anforderungen an Materialien, Produktionssysteme und Lieferstrukturen verschieben. Im Mittelpunkt stand auf der interpack 2026 vor allem die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR), die für die Branche in vielerlei Hinsicht eine Zäsur darstellt.

Die ausgestellten Lösungen spiegelten diese Gemengelage wider: Unternehmen reagieren nicht isoliert auf einzelne Anforderungen, sondern systemisch – Material, Maschine und Prozess werden zunehmend zusammengedacht und aufeinander abgestimmt. Viele Gespräche mündeten in konkreten Projekten und Investitionsentscheidungen. Thomas Dohse, Director der interpack, fasste es so zusammen: „Stark frequentierte Hallen, ein intensiver Austausch und konkrete Projekte haben gezeigt, welche Kraft in dieser globalen Community steckt.“

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Automatisierung, Materialien und Future Skills auf der interpack 2026

Automatisierung, datenbasierte Anwendungen und flexible Anlagenkonzepte waren auf der Messe als konkrete Anwendungen von Smart Manufacturing präsent. Im Materialbereich standen Lösungen im Vordergrund, die unter realen Bedingungen funktionieren und regulatorischen Anforderungen entsprechen. Dort, wo vernetzte und datengetriebene Systeme neue Produktionskompetenzen erfordern, wurden Future Skills als praktisches Thema greifbar.

Ergänzt wurde das Messeprogramm durch eine Reihe von Specials: Das interpack Spotlight Forum, die SAVE FOOD Expert Talks, die Start-up Zone, Women in Packaging und der Young Talents Day weiteten den Blick auf Themen wie Nachhaltigkeit, Diversität, Gründungskultur und Nachwuchsförderung. Die nächste interpack findet 2029 statt; das genaue Datum wird zeitnah bekanntgegeben.

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