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„Lab-loving people“: Analytik Jena auf der analytica 2026

19.03.2026

Die analytica 2026 dient Analytik Jena als Plattform für neue Entwicklungen in der Laboranalytik. Auf der internationalen Fachmesse stellt das Unternehmen aktuelle Technologien und Anwendungen für chemische Analytik und Life Sciences vor und präsentiert zugleich seinen neuen Markenauftritt „Lab-loving people“, der den Fokus stärker auf wissenschaftliche Praxis und die Menschen im Labor richtet.

Unter dem Markenauftritt „Lab-loving people“ zeigt Analytik Jena auf der analytica 2026 neue Lösungen für die Laboranalytik. Im Bild: PlasmaQuant 9200. | Foto: Analytik Jena
Unter dem Markenauftritt „Lab-loving people“ zeigt Analytik Jena auf der analytica 2026 neue Lösungen für die Laboranalytik. Im Bild: PlasmaQuant 9200. | Foto: Analytik Jena

Am Messestand in Halle A1, Stand 310, zeigt Analytik Jena mehrere Produktneuheiten und Weiterentwicklungen. Dazu gehören unter anderem ein kontaktloses Dispensersystem für kleinste Volumina, neue Möglichkeiten der ICP-OES-Elementanalyse sowie automatisierte Lösungen für die Probenvorbereitung und Workflows für Anwendungen wie PFAS-Monitoring und Fluoranalytik.

Drei Themenwelten im Zeichen von „Lab-loving people“

Mit dem neuen Markenauftritt „Lab-loving people“ stellt Analytik Jena die Leidenschaft für wissenschaftliches Arbeiten und die Menschen hinter den Laborprodukten stärker in den Mittelpunkt. Der Ansatz betont die Bedeutung anwenderorientierter Entwicklungen und eines partnerschaftlichen Austauschs mit Laboranwendern, aus dem Lösungen entstehen sollen, die sich an den praktischen Anforderungen im Labor orientieren und Arbeitsabläufe effizienter gestalten.

Die Markenbotschaft entstand in einem regionsübergreifenden Entwicklungsprozess, an dem Kunden und Mitarbeitende gleichermaßen beteiligt waren. Ihre Perspektiven flossen in die Ausarbeitung des Konzepts ein und prägten die Ausrichtung des neuen Markenauftritts, der die Rolle der Anwender stärker hervorhebt und die enge Verbindung zwischen technologischer Entwicklung und Laborpraxis betont.

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Dieses Konzept spiegelt sich auch im Messestand auf der analytica 2026 wider. In Halle A1, Stand 310, präsentiert Analytik Jena seine Lösungen in einem interaktiven Standkonzept, das Besucher gezielt durch zentrale Anwendungen aus dem Laboralltag führt und einen strukturierten Überblick über unterschiedliche Analysebereiche ermöglicht.

Der Stand ist in drei Themenwelten gegliedert, die typische Arbeitsfelder moderner Labore abbilden. Der Bereich Umwelt zeigt Anwendungen wie Abwasseranalytik und PFAS-Monitoring. Chemie & Materialien konzentriert sich auf robuste Methoden für Anwendungen unter anderem in Fluor- und Galvanikprozessen, während im Bereich Pharma automatisierte Workflows für klinische und pharmazeutische Proben vorgestellt werden.

Präzises Low-Volume-Dispensing mit dem PULSEspencer R

Der PULSEspencer R ist ein digitales Dispensersystem für kontaktloses Low-Volume-Dispensing und ermöglicht das präzise Dosieren von Flüssigkeiten im Pico- bis Mikroliterbereich. Damit eignet sich das System für Anwendungen, in denen kleinste Volumina zuverlässig und reproduzierbar verteilt werden müssen.

​Kontaktloses Low-Volume-Dispensing mit PULSEspencer R. | Foto: Analytik Jena
​Kontaktloses Low-Volume-Dispensing mit PULSEspencer R. | Foto: Analytik Jena

Durch Miniaturisierung, direkte Verdünnung und eine schnelle Verteilung der Flüssigkeiten lassen sich Assay-Setups effizienter gestalten, während gleichzeitig der Ressourcenverbrauch reduziert wird. Die modulare und kompakte Bauweise erleichtert die Integration in bestehende Arbeitsumgebungen und unterstützt Anwendungen etwa in den Bereichen Drug Discovery und Genomik.

PlasmaQuant 9200 Serie für anspruchsvolle Elementanalyse

Für Anwendungen in der Elementanalyse steht die ICP-OES-Serie PlasmaQuant 9200 zur Verfügung. Die Systeme kombinieren eine hohe spektrale Auflösung mit ausgeprägter Matrixtoleranz und ermöglichen präzise Messergebnisse auch bei anspruchsvollen Proben.

Benchmark in der ICP-OES-Analyse: Die PlasmaQuant 9200 Serie. | Foto: Analytik Jena
Benchmark in der ICP-OES-Analyse: Die PlasmaQuant 9200 Serie. | Foto: Analytik Jena

Neben dem Routinegerät PlasmaQuant 9200 umfasst die Serie eine Elite-Variante mit einer Auflösung von 2 pm bei 200 nm, die für besonders komplexe Anwendungen ausgelegt ist. Ein breiter Spektralbereich und niedrige Nachweisgrenzen ermöglichen Analysen in verschiedenen Industrien, darunter Batterie-, Petrochemie- und Metallindustrie. Gleichzeitig verfügen die Geräte über eine besonders kompakte Stellfläche innerhalb ihrer Klasse und können in weniger als zehn Minuten gestartet werden.

Automatisierte Probenvorbereitung mit der ICprep Serie

Die ICprep Serie dient der automatisierten Probenvorbereitung für verschiedene Analyseverfahren, unter anderem im Zusammenhang mit der Ionenchromatographie. Sie unterstützt Anwendungen zur Bestimmung von AOF/EOF, TF/TOF sowie zur Halogenbestimmung und ermöglicht eine normkonforme Vorbereitung unterschiedlicher Probenarten.

​​ICprep Serie – Probenvorbereitung für Ionenchromatographie und mehr. | Foto: Analytik Jena
​​ICprep Serie – Probenvorbereitung für Ionenchromatographie und mehr. | Foto: Analytik Jena

Die Serie ist skalierbar aufgebaut und reicht von einer Basic-Version bis zu einer vollständig automatisierten Lösung für bis zu 100 Proben. Eine sichere und rußfreie Verbrennung wird durch Flammensensor-Technologie unterstützt. Das System kann sowohl flüssige als auch feste Proben verarbeiten und erfüllt wichtige Normen wie DIN 38409-59, EPA 1621 sowie verschiedene ASTM- und EN-Standards.

Anwendungen für PFAS-Monitoring und Fluoranalytik in der Laboranalytik

Ein Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf Lösungen für das Monitoring von PFAS. Analytik Jena stellt hierfür eine vollständige Lösung zur Bestimmung des Summenparameters AOF vor, der zunehmend für die Bewertung der gesamten PFAS-Belastung eingesetzt wird. Die Kombination aus APU-Adsorptionssystemen, der ICprep Serie und verschiedenen Detektionsmöglichkeiten ermöglicht eine normkonforme und präzise Bestimmung innerhalb moderner Laboranalytik.

Als Detektionsmethoden können sowohl Ionenchromatographie als auch Molekülabsorptionsspektrometrie eingesetzt werden, etwa mit dem contrAA 800. Bestehende AOX-Workflows lassen sich dadurch erweitern, sodass Labore regulatorische Anforderungen erfüllen und ein umfassendes PFAS-Screening durchführen können.

Ein weiteres Anwendungsszenario betrifft die Fluoranalytik in Pyrolyseölen, die beim chemischen Recycling von Kunststoffen entstehen. Hier kombiniert Analytik Jena hydropyrolytische Hochtemperaturverbrennung im ICprep mit Molekülabsorptionsspektrometrie auf dem contrAA 800 G. Die Methode ermöglicht schnelle und genaue Fluorergebnisse und reduziert gleichzeitig den analytischen Aufwand im Vergleich zur klassischen CIC-Analytik.

Die kontrollierte Verbrennung sorgt für eine zuverlässige Oxidation komplexer organischer Matrizes, während der contrAA 800 G zusätzlich Metallanalytik im selben System ermöglicht. Dadurch lassen sich Analysen etwa in petrochemischen Prozessen oder bei der Integration zirkulärer Rohstoffe effizient durchführen.

Fachprogramm auf der analytica begleitet den Messeauftritt

Neben den vorgestellten Technologien beteiligt sich Analytik Jena auch am fachlichen Rahmenprogramm der analytica. Im Lunch-&-Learn-Format werden aktuelle Themen aus dem Laboralltag aufgegriffen, darunter die neue kommunale Abwasserrichtlinie KARL sowie moderne Methoden zur Analyse von Membranproteinen.

Darüber hinaus ist das Unternehmen im analytica-Forum mit drei Fachbeiträgen vertreten. Die Vorträge stammen aus den Bereichen Pharma, Chemie & Materialien sowie Umwelt und greifen damit zentrale Anwendungsfelder der auf dem Messestand präsentierten Technologien auf.

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