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Mit vollelektrischen Spritzgießmaschinen Kosten senken

15.04.2026

Fanuc Europe zeigt mit seinen vollelektrischen Spritzgießmaschinen (IMM), wie Kunststoffverarbeiter trotz hoher Energiepreise und verschärftem Wettbewerb wirtschaftlich produzieren können. Gegenüber hydraulischen Systemen senken die Maschinen den Energieverbrauch um zweistellige Prozentsätze und eliminieren den erheblichen Kühlwasserbedarf konventioneller Hydraulik.

Fanuc Roboshot S350C (350 t Schließkraft): Kürzere Zykluszeiten und hohe Wiederholgenauigkeit – Eigenschaften, die vollelektrische Spritzgießmaschinen für die Kunststoffverarbeitung wirtschaftlich machen. | Bild: Fanuc
Fanuc Roboshot S350C (350 t Schließkraft): Kürzere Zykluszeiten und hohe Wiederholgenauigkeit – Eigenschaften, die vollelektrische Spritzgießmaschinen für die Kunststoffverarbeitung wirtschaftlich machen. | Bild: Fanuc

Doch Energieeffizienz ist nur ein Teil der Gleichung. Anhaltend hohe Energiepreise, Wettbewerb aus Niedrigkostenregionen und steigende Nachhaltigkeitsanforderungen – verschärft durch den Konflikt im Nahen Osten – belasten europäische Kunststoffverarbeiter erheblich. Maschinenpräzision, Wiederholgenauigkeit, kürzere Zykluszeiten und reduzierte Ausschussraten entscheiden dabei ebenso über die Wirtschaftlichkeit wie der Energiefaktor.

Vollelektrische Spritzgießmaschinen als Antwort auf Kostendruck

Vollelektrische Spritzgießmaschinen adressieren mehrere Kostenfaktoren gleichzeitig. Durch präzisere Prozessführung lassen sich Ausschuss und damit der Rohstoffeinsatz reduzieren. Kompaktere Bauformen verringern den Flächenbedarf in der Produktion, was unnötige Kosten für Fabrikflächen einspart. Zudem ist die Automatisierung kleinerer Maschinen in diesem Segment häufig kostengünstiger realisierbar als bei hydraulischen Vergleichssystemen.

„Es geht aber nicht nur um Energieeffizienz“, sagt David Pinter, IMM-Experte bei Fanuc Europe. „Genauso wichtig ist es, die Maschinenpräzision, Wiederholgenauigkeit und Zykluszeiten zu verbessern, sowie die Ausschussraten und Stellflächen zu reduzieren.“ Geringerer mechanischer Verschleiß und minimaler Wartungsaufwand tragen darüber hinaus zu niedrigen Gesamtbetriebskosten (TCO) bei. Eine Fanuc IMM ist in der Regel 15 bis 20 Jahre in Betrieb und hält dabei eine hohe Effizienz der Antriebs- und Steuerungstechnik. Der hohe Restwert der Maschinen ist ein weiterer Faktor, der die TCO langfristig positiv beeinflusst.

Fanuc Roboshot: CNC- und Servotechnik aus eigener Entwicklung

Die Roboshot-Baureihe von Fanuc kombiniert hochpräzise CNC- und Servotechnik, die das Unternehmen selbst entwickelt und fertigt, mit schneller Maschinenrüstung und einem außergewöhnlich kompakten Design. Diese Eigenschaften wirken sich direkt auf die Flexibilität und Effizienz im Produktionsbetrieb aus.

Fanuc verfügt über 40 Jahre Erfahrung in der vollelektrischen Spritzgießtechnologie und verbindet dieses Know-how mit einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit. Die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens spiegelt sich in unabhängigen Bewertungen wider: „A-List“-Status in den CDP-Bewertungen zu Klimawandel und Wassersicherheit sowie das Platin-Rating von EcoVadis. Angesichts anhaltender globaler Unsicherheit dürfte sich die Umstellung auf vollelektrische Spritzgießmaschinen in Europa weiter beschleunigen. „Wir setzen alles daran, Spritzgießbetrieben durch die aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen zu helfen“, so Pinter.

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