Am Agrarzentrum Limburgerhof entsteht ein Climate Center, in das BASF Agricultural Solutions einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag investiert. Die Anlage soll die Forschungs- und Zulassungskompetenz des Unternehmens stärken und die Erhebung jener wissenschaftlichen Daten unterstützen, die für die weltweite Zulassung von Pflanzenschutzmitteln erforderlich sind.

Der Bau hat bereits begonnen, die Fertigstellung ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen. Ausschlaggebend für das Vorhaben sind steigende regulatorische Anforderungen sowie eine wachsende Nachfrage nach GLP-konformen (Good Laboratory Practice) ökotoxikologischen Studien.
Climate Center soll Studien reproduzierbar und planbar machen
Kern des Climate Centers sind Klimakammern, in denen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht präzise gesteuert werden. Unter diesen Bedingungen lassen sich ökotoxikologische Studien reproduzierbar und wissenschaftlich belastbar durchführen, wodurch sich Planbarkeit und Datenqualität verbessern. Die Anlage ist zudem auf eine steigende Anzahl von Studien ausgelegt.
Ein Teil der Klimakammern im Climate Center ist für die Insektizid-Forschung vorgesehen. Die kontrollierten Umweltbedingungen erlauben dort die Zucht von Insekten für frühe Screening- und Forschungsprogramme und unterstützen damit die Entwicklung künftiger Innovationen im Pflanzenschutz.
Limburgerhof wird als globaler Forschungsstandort ausgebaut
Für BASF Agricultural Solutions ist der Neubau Teil der eigenen Innovationsstrategie. „Das neue Climate Center ist weit mehr als eine Forschungseinrichtung. Es ist eine strategische Investition, die unseren Anspruch unterstützt, erstklassige Forschung mit regulatorischer Stärke zu verbinden“, sagt Melanie Bausen-Wiens, Mitglied des Management Boards von BASF Agricultural Solutions, verantwortlich für den Bereich Technologie. „Dies wird es uns ermöglichen, Landwirten innovative Lösungen effizienter und im Einklang mit sich wandelnden regulatorischen Anforderungen anzubieten.“
Mit dem Bau, der im ersten Halbjahr 2027 abgeschlossen sein soll, bekräftigt das Unternehmen sein langfristiges Bekenntnis zum Agrarzentrum Limburgerhof, das es zu seinen wichtigsten globalen Innovationsstandorten zählt. Der Ausbau soll die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts weiter stärken sowie dessen Attraktivität als Arbeits- und Forschungsumfeld erhöhen.


