Die OMV investiert 65 Millionen Euro in den Bau eines neuen Innovationszentrums am Unternehmensstandort Schwechat. Der OMV Innovation Hub Schwechat soll technologische Entwicklungen vom Labormaßstab bis in industrielle Anwendungen überführen und damit einen wesentlichen Beitrag zur OMV Strategie 2030 sowie zur Transformation in Richtung Klimaneutralität leisten.

Der Baufortschritt liegt derzeit bei rund 55 Prozent, die Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für die erste Hälfte 2027 geplant. Mit der Dachgleiche wurde planmäßig ein zentraler Bauabschnitt abgeschlossen.
Innovationszentrum Schwechat: Infrastruktur für skalierbare Technologieentwicklung
Der OMV Innovation Hub Schwechat entsteht auf einer Gesamtfläche von rund 8.120 Quadratmetern und bietet 50 Arbeitsplätze, Laborräume, ein Technikum mit Kapazität für bis zu 15 Testanlagen sowie Pilotflächen mit erhöhtem Sicherheitsstandard. Ergänzend sind Büro-, Besprechungs- und Veranstaltungsräume vorgesehen. Das Herzstück des Hubs bildet die unternehmenseigene Expertise in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Kooperationspartnern: Bereichsübergreifende Teams sollen gemeinsam an Ideen arbeiten, die auf die Strategie 2030 und darüber hinaus ausgerichtet sind, und diese in kommerziell verwertbare Technologien und Produkte überführen.
Alfred Stern, Vorstandsvorsitzender und CEO von OMV, betont die strategische Bedeutung der Investition: „Der Hub ist die Grundlage für erfolgreiche Innovation. Mit dieser Infrastruktur schaffen wir die Möglichkeit, Technologien entlang unserer Wertschöpfungskette konsequent vom Labor über Pilotanlagen bis in den industriellen Maßstab zu entwickeln und direkt in die OMV Produktionsanlagen zu integrieren. Wir ebnen den Weg für die Technologie von morgen und bekennen uns klar zum Innovationsstandort Österreich.“

Biotechnologie, Wasserstoff und CO₂-Nutzung als Entwicklungsfelder des Innovationszentrums
Der Hub soll innovationsrelevante Kompetenzen, Technologien und Partnerschaften konzernweit bündeln und als Technologiebeschleuniger für das gesamte Innovationsprogramm von OMV wirken. Neue Geschäftsmodelle in den Bereichen Biotechnologie, grüner Wasserstoff und CO₂-Nutzung sollen ebenso vorangetrieben werden wie Technologien, die eine profitable Weiterentwicklung im Einklang mit den CO₂-Reduktionszielen des Unternehmens ermöglichen. Der Hub ist ein zentraler Baustein zur Umsetzung der OMV Strategie 2030 und soll eigene Technologiewachstumspfade erschließen.
Durch die räumliche Bündelung von Labor, Technikum und Pilotanlage unter einem Dach entsteht eine durchgängige Entwicklungskette, die den Weg von der Idee bis zur Integration in bestehende Produktionsanlagen strukturiert abbildet. Damit positioniert sich OMV mit dem Schwechater Innovationszentrum als Akteur, der technologische Skalierung nicht als externe Aufgabe begreift, sondern als internen, schrittweise aufgebauten Prozess.


