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Produktivität und Nachhaltigkeit im modernen Werkzeugbau

12.09.2025

Auf der K 2025 in Düsseldorf zeigt Haidlmair, wie durchdachte Entwicklungen im Werkzeugbau zur Effizienzsteigerung in der kunststoffverarbeitenden Industrie beitragen können. Im Zentrum steht der Nutzen für die Kunden: geringerer Energie- und Materialeinsatz, reduzierte Investitionskosten und eine spürbare Senkung der Betriebskosten.

einmal mehr die Innovationskraft von Haidlmair. | Bild: Haidlmair
Das HAIBOX-Werkzeug ist vollgepackt mit Innovationen und verdeutlicht einmal mehr die Innovationskraft von Haidlmair. | Bild: Haidlmair

Der Werkzeugbauspezialist aus Österreich setzt dazu auf eine Kombination aus langlebigen Werkzeugen, innovativer Technologie und prozessoptimierter Fertigung. Neue Schichtmodelle in Konstruktion und Produktion sowie der gezielte Einsatz modernster Maschinen haben die Durchlaufzeiten in der Fertigung erheblich verkürzt. Gleichzeitig steigert Haidlmair mit mehreren neu angemeldeten Patenten die Innovationskraft des Unternehmens und seiner Produkte.

Werkzeugbau mit messbarem Kundennutzen

Ein wesentliches Ziel der Entwicklungsarbeit bei Haidlmair ist es, die für die Produktion benötigten Maschinengrößen deutlich zu reduzieren. Weniger Maschinenleistung bedeutet geringere Anschaffungs- und Betriebskosten – ein Vorteil, der vor allem bei hohen Produktionsvolumina sofort wirksam wird. In Kombination mit der hohen Werkzeugqualität, einer langen Lebensdauer und einer exzellenten Verfügbarkeit ergeben sich daraus stabile und wirtschaftliche Prozesse für die Kunden. Der Werkzeugbau wird dadurch nicht nur präziser, sondern auch nachhaltiger.

Gleichzeitig entwickelt sich das Unternehmen intern kontinuierlich weiter. In der Konstruktion und Fertigung setzt Haidlmair auf neue Schichtmodelle, die zu einer besseren Auslastung und schnelleren Abwicklung von Projekten führen. Die Investition in moderne Maschinen und digitale Lösungen erhöht die Fertigungskraft deutlich. Dies ermöglicht es, kundenspezifische Anforderungen schneller und in gleichbleibend hoher Qualität umzusetzen.

Drei Werkzeuge zeigen Innovationen live auf der Messe

Am eigenen Stand in Halle 12, Stand F35-01, präsentiert Haidlmair den Designcontainer 6DC, auch bekannt als 6 drinks crate. Dieses Werkzeug wurde mit einer Vielzahl aktueller Technologien ausgestattet. Die Integration von Hybridteilen sorgt für kurze Zykluszeiten bei gleichzeitig hoher Produktqualität. Eine neue Version der FDU-Heißkanaldüse erhöht die thermische Effizienz. Die Produktion wird in Echtzeit überwacht und dokumentiert – ermöglicht durch Mould Monitoring von Digital Moulds. Der Designcontainer steht exemplarisch für den Weg, den Haidlmair im Werkzeugbau verfolgt: technisch ausgereifte Lösungen mit hohem Praxisnutzen.

Der 6DC-Container wird live am Stand von Haidlmair produziert und zeigt aktuelle Entwicklungen im Werkzeugbau. | Bild: Haidlmair
Der 6DC-Container wird live am Stand von Haidlmair produziert und zeigt aktuelle Entwicklungen im Werkzeugbau. | Bild: Haidlmair

Ein weiteres Beispiel für technische Weiterentwicklung zeigt sich beim HAIBOX-Werkzeug, das auf dem Stand von Wittmann Battenfeld in Halle 15 (Stand B22/A20) zu sehen ist. Zum Einsatz kommt hier die sogenannte „Active Mould“-Technologie. Dabei passen sich formgebende Bauteile während der Kühlphase aktiv an das Schrumpfverhalten des Kunststoffteils an. Dadurch wird die Maßhaltigkeit verbessert, und Ausschuss reduziert. Ergänzend dazu wurde eine teleskopierbare Kühlung ohne Schläuche integriert, um Leckagen zu vermeiden und den Wasserdurchfluss zu optimieren. Die zentrale Kühlführung mit nur einem Kreislauf erleichtert das Handling und reduziert potenzielle Fehlerquellen. Hybridholme erweitern zudem die Möglichkeiten der Werkzeugkühlung und ermöglichen die Verwendung unterschiedlicher Materialkombinationen zur gezielten Verschleißminimierung.

Im Freigelände, im Bereich des „The Power of Plastics Forum“, zeigt Haidlmair auf dem Stand CE06 ein weiteres Werkzeug mit dem Namen Wild Pot. Produziert wird auf einer EcoPower 180/750+ DC von Wittmann Battenfeld. Besonderheit dieses Werkzeugs ist der Einsatz von 100 Prozent PCR-Material, bereitgestellt vom Hamburger Start-up WILDPLASTIC. Ziel des Unternehmens ist es, sogenanntes „wildes Plastik“ aus der Umwelt zurückzuführen und als Regranulat nach Industriestandard nutzbar zu machen. Die Verarbeitung dieses anspruchsvollen Materials wird durch die FDU-Heißkanaltechnik unterstützt, die für eine gleichmäßige Temperaturverteilung sorgt und Materialverluste minimiert. Auch dieses Beispiel zeigt, wie Werkzeugbau zur Lösung aktueller Nachhaltigkeitsfragen beitragen kann.

Einladung zum persönlichen Austausch auf der K 2025

Haidlmair lädt alle Fachbesucherinnen und Fachbesucher ein, sich auf der K 2025 in Düsseldorf ein umfassendes Bild von den aktuellen Entwicklungen im Werkzeugbau zu machen. Am Stand F35-01 in Halle 12 werden Technologien vorgestellt, die Investitionen und Ressourcen schonen und gleichzeitig eine hohe Produktionsleistung ermöglichen. Die gezeigten Werkzeuge verdeutlichen, wie durch technologische Innovationen wirtschaftlich und nachhaltig produziert werden kann.

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