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Schütz baut IBC-Produktion am BASF-Standort Ludwigshafen

20.03.2026

Am BASF-Standort Ludwigshafen entsteht eine neue IBC-Produktion: Schütz hat mit BASF eine Vereinbarung über den Bau eines hochautomatisierten Produktions- und Lagerstandorts für Industrieverpackungen geschlossen. Die Anlage wird direkt am Werksrand errichtet und ist auf eine kontinuierliche Versorgung des Standorts mit IBC ausgelegt. Der Baustart für die IBC-Fertigungsanlage ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen.

BASF und Schütz haben einen Ansiedlungsvertrag über den Bau eines hochautomatisierten Produktions- und Lagerstandorts für Intermediate Bulk Container (IBC) am Unternehmenssitz der BASF in Ludwigshafen unterzeichnet. (v.l.n.r.): Tülin Ersari (VP Controlling und Strategie für Europäische Verbundstandorte bei BASF), Helmut Winterling (President Europäische Verbundstandorte bei BASF), Oliver Helling (Sales Director EMEA & Head of Global KAM bei Schütz), Veit Enders (Mitglied der Geschäftsführung der Schütz-Gruppe). | Foto: Schütz
BASF und Schütz haben einen Ansiedlungsvertrag über den Bau eines hochautomatisierten Produktions- und Lagerstandorts für Intermediate Bulk Container (IBC) am Unternehmenssitz der BASF in Ludwigshafen unterzeichnet. (v.l.n.r.): Tülin Ersari (VP Controlling und Strategie für Europäische Verbundstandorte bei BASF), Helmut Winterling (President Europäische Verbundstandorte bei BASF), Oliver Helling (Sales Director EMEA & Head of Global KAM bei Schütz), Veit Enders (Mitglied der Geschäftsführung der Schütz-Gruppe). | Foto: Schütz

Der Produktionsstandort ist Teil eines integrierten Konzepts, das Fertigung, Lagerung und den Umgang mit gebrauchten Verpackungen verbindet. Vorgesehen sind ein digitalisiertes Packmittellager sowie Strukturen für Wiederverwendung, Aufbereitung und Recycling. Durch die räumliche Anbindung an das Werk lassen sich Transportwege kurz halten und Bedarfe in den Produktionsanlagen jederzeit bedienen.

IBC-Produktion wird mit Lager und Rückführung verzahnt

Kern des Projekts ist ein gemeinsam entwickeltes Versorgungskonzept für Industrieverpackungen, das die IBC-Produktion direkt mit den logistischen Abläufen am BASF-Standort verbindet. Die Anlage entsteht am Werksrand und wird infrastrukturell eng an die bestehenden Prozesse angebunden, sodass Produktion und Nutzung räumlich zusammengeführt werden.

Ergänzend zur Fertigung ist ein digitalisiertes Packmittellager vorgesehen, das unmittelbar anschließt. Darüber hinaus umfasst das Konzept den Umgang mit gebrauchten IBC – von der Rückführung über die Aufbereitung bis zum Recycling. Damit werden Produktions- und Materialflüsse am Standort in bestehende Abläufe eingebunden.

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Durch die räumliche Anbindung wird die Versorgung der Produktionsbetriebe direkt aus der neuen Anlage heraus organisiert. IBC können ohne zusätzliche Transportstrecken bereitgestellt und in die laufenden Prozesse integriert werden. Die Auslegung der Anlage ermöglicht es, Bedarfe aus den Produktionsanlagen kontinuierlich und flexibel zu bedienen.

Die Zusammenarbeit zwischen BASF und Schütz reicht bis in die 1960er-Jahre zurück. 1975 entwickelte Udo Schütz in enger Zusammenarbeit mit BASF den ersten IBC. Am Standort Ludwigshafen werden IBC für die Lagerung und den Transport flüssiger chemischer Produkte eingesetzt, darunter Dispersionen, Additive und Tenside.

„Dieses Projekt ist nicht nur ein starkes Signal für eine zukunftsfähige Standortentwicklung, sondern steht auch für hocheffiziente, kundenspezifische On-Site-Lösungen und den weiteren Ausbau unserer Rolle als strategischer Partner der Industrie“, sagt Roland Strassburger, CEO der Schütz-Gruppe.

Helmut Winterling, President Europäische Verbundstandorte, BASF SE, sagt: „Die gezielte Ansiedlung langjähriger Partner und die Investition in standortnahe Produktionskapazitäten schaffen entscheidende strukturelle Vorteile für unser Stammwerk.“ Uwe Lohr, Senior Vice President Global Indirect Procurement, BASF SE, ergänzt: „Die räumliche Anknüpfung und Einbindung macht es möglich, Transportwege kurz zu halten und rund um die Uhr flexibel auf sich verändernde Bedarfe in unseren Produktionsbetrieben und Anlagen zu reagieren.“

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