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Schwermetallanalytik in Industrieabwässern

20.05.2026

Analytik Jena veranstaltet am 27. Mai 2026 ein Web-Seminar zur Analyse von Metallen und Kontaminanten in industriellen Abwässern. Application Specialist Katrin Klemm gibt dabei einen praxisnahen Überblick über den Einsatz von Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) und optischer Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES) für die Schwermetallanalytik.

Analytik Jena lädt zum Web-Seminar über die Analyse von Metallen in industriellen Abwässern. | Foto: AdobeStock
Analytik Jena lädt zum Web-Seminar über die Analyse von Metallen in industriellen Abwässern. | Foto: AdobeStock

Industrielle Abwässer aus der Metallverarbeitung, dem Bergbau, der Chemieproduktion und der Oberflächenveredelung weisen komplexe Matrizen und anspruchsvolle Elementzusammensetzungen auf. Die zuverlässige Überwachung dieser Ströme ist Voraussetzung für die Einhaltung von Umweltauflagen, Genehmigungsbedingungen und internen Prozesskontrollanforderungen.

AAS und ICP-OES im Vergleich: Methodenentwicklung und Instrumentenwahl

Die Schwermetallanalytik in Industrieabwässern stellt hohe Anforderungen an Messgenauigkeit und Störungsmanagement. Im Web-Seminar erläutert Katrin Klemm, nach welchen Kriterien zwischen AAS und ICP-OES zu wählen ist, und stellt Strategien zur Erkennung und Kompensation von Matrixinterferenzen vor. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Methodenentwicklung: Teilnehmende erhalten konkrete Orientierung, wie geeignete Analyseverfahren für unterschiedliche Probentypen aufgebaut werden.

Vorgestellt werden drei Gerätelösungen von Analytik Jena: das ICP-OES-System PlasmaQuant 9200 sowie die AAS-Systeme contrAA 800 und novAA 800. Der Hersteller hebt für diese Instrumente hohe Empfindlichkeit, Stabilität und Kosteneffizienz hervor. Anwendungsbeispiele aus der petrochemischen Industrie, dem Bergbau, der Metallurgie und der Galvanotechnik zeigen, dass sich die vorgestellten Methoden auch auf Prozessproben jenseits der Abwasseranalytik übertragen lassen.

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Inhalte und Zielgruppe des Web-Seminars

Das Web-Seminar richtet sich an Labor- und Führungspersonal in industriellen Produktionsbetrieben und externen Auftragslaboratorien sowie an Aufsichtsbehörden und Regulierungsstellen. Nach Abschluss der Veranstaltung sollen Teilnehmende die Komplexität industrieller Abwassermatrizen einschätzen, den Bedarf an verlässlicher Metall- und Kontaminantenüberwachung begründen sowie die Leistungsvorteile der vorgestellten Analytik Jena-Systeme beurteilen können.

Die Veranstaltung findet zweimal statt: um 09:00 Uhr und um 16:00 Uhr CEST, dauert jeweils rund 45 Minuten und wird in englischer Sprache abgehalten.

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