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Seminarreihe Meet the experts zur Probenvorbereitung

22.09.2026

Ein kostenfreies Fortbildungsseminar zur Probenvorbereitung richten die CEM GmbH, die Retsch GmbH und Agilent im März 2027 unter dem Titel „Meet the experts“ an drei österreichischen Standorten aus. Den Auftakt macht Graz am 2. März 2027, am 3. März 2027 folgt Wien, am 4. März 2027 schließt die Reihe in Wels bei Linz. Adressiert sind Anwender im Labor, die sowohl die Aufbereitung ihrer Proben als auch die daran anschließende Analytik in Qualität und Quantität verbessern wollen.

Meet the experts – Von der Probe zum Analysenergebnis. | Foto; shutterstock
Meet the experts – Von der Probe zum Analysenergebnis. | Foto; shutterstock

Der Seminartag gliedert sich in drei Vortragsblöcke und einen praktischen Teil. Die Vorträge behandeln die mechanische Aufbereitung von Feststoffen, den anschließenden Mikrowellenaufschluss für die ICP-Analytik sowie die Lösemittel-Extraktion für die chromatographische Analytik mit GC und HPLC. Am Nachmittag können die Teilnehmer eigene Proben mitbringen und an neuen wie klassischen Geräten bearbeiten. Die Teilnahme ist kostenlos, jeder Teilnehmer erhält ein Teilnahmezertifikat.

Zerkleinern als erster Schritt der Probenvorbereitung

Der erste Block unter dem Titel „Die Kunst des Zerkleinerns – Neue Lösungen für die Probenvorbereitung“ setzt bei der Frage an, worauf es bei einer optimierten Homogenisierung ankommt und wie sich eine repräsentative und reproduzierbare Aufbereitung sicherstellen lässt. Behandelt werden die Auswahl der geeigneten Mühle, das passende Zubehör, die Wahl der Parameter und die Entscheidung zwischen einer Vermahlung bei Raumtemperatur und einer gekühlten Vermahlung.

Hinzu kommt die Frage, wie Materialeigenschaften der Probe wie Härte, Elastizität oder Feuchtegehalt das Zerkleinerungsverfahren bestimmen. Ebenso werden mögliche Kontaminationen betrachtet, also die Frage, ob Mahlwerkzeuge oder frühere Proben die aktuelle Probe verfälschen können. Auch thermische Effekte werden angesprochen, da während des Zerkleinerungsprozesses entstehende Wärme empfindliche Inhaltsstoffe beeinflussen kann. Daraus leitet der Vortrag Strategien für konsistente Ergebnisse über mehrere Proben hinweg ab und ordnet das Zerkleinern als Teil der Probenvorbereitung in das Zusammenspiel von Material, Methode und Zielanalyse ein.

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Aufschluss, Extraktion und Veraschung mit verkürzten Prozesszeiten

Der zweite Block widmet sich den Zeiten, die Aufschluss und Extraktion für die AAS-, ICP-, GC- und HPLC-Analytik beanspruchen. Vorgestellt wird der Mikrowellen-Aufschluss im BLADE mit einer typischen Aufschlusszeit von fünf Minuten, bei dem eine eingebaute Kamera den Aufschlussverlauf im Gefäß sichtbar macht, was der Veranstalter als weltweit einmalig bezeichnet. Ergänzend kommt mit dem MARSXpress 2.0 ein Mikrowellen-Aufschlussgerät mit eingebauter Intelligenz zur Vorführung.

Als Alternative zur Soxhlet-Extraktion präsentieren die Veranstalter die EDGE-Technologie, die eine automatisierte Lösemittel-Extraktion in zehn Minuten vorsieht. Abgerundet wird der Block durch den Muffelofen Phoenix BLACK für Glühverluste und Sulfataschegehalte, der Proben nach Angaben der Veranstalter in wenigen Minuten verascht, wofür zuvor mehrere Stunden nötig waren.

ICP-Analytik mit integrierter Online-Verdünnung

Im dritten Block stellt Agilent mit dem ADS-2 eine vollständig integrierte Online-Verdünnungseinheit für ICP-OES und ICP-MS vor. Sie soll eine automatische Kalibrierung, eine automatische präskriptive und reaktive Verdünnung sowie die Einbindung in Software und Berichterstellung ermöglichen. Der Block greift zudem die Frage nach Luft als Reaktionsgas auf und stellt eine neue ICP-MS-Plattform vor.

Als Vorteile nennt der Veranstalter die Einsparung von Chemikalien, Nachmessungen und Probengefäßen für Verdünnungen sowie die Vermeidung manueller Einflüsse durch Pipettierfehler oder Blindwerteinschleppung. Behandelt werden außerdem das Zusammenspiel mit uHMI, die automatische Untergrundkorrektur und IntellQuant mit einer neuen Screeningmöglichkeit. Das ADS-2 sowie eine Softwarevorführung stehen an ausgewählten Standorten auch im Praxisteil für die Besprechung konkreter Aufgabenstellungen zur Verfügung.

Praxisteil mit mitgebrachten Proben beschließt den Seminartag

Der Tagesablauf beginnt um 8:30 Uhr mit der Ausgabe von Namensschild und Teilnehmerzertifikat bei Kaffee, Tee und einem kleinen Frühstück, um 9:00 Uhr folgt die Begrüßung. Der erste Vortragsblock startet um 9:30 Uhr, nach einer Kaffeepause schließt um 10:45 Uhr der zweite Block zu Mikrowellenaufschluss und Lösemittelextraktion an, ab 12:00 Uhr steht der dritte Block zur Elementanalytik auf dem Programm. Nach der Mittagspause beginnt um 14:00 Uhr der praktische Einsatz neuer und klassischer Geräte mit den mitgebrachten Proben, die Veranstaltung endet ab 16:00 Uhr offen.

Zum praktischen Teil gehören eine Live-Vorführung ausgewählter Produktneuheiten sowie allgemeine Tipps und Tricks zur Optimierung der Probenvorbereitung. Die Anmeldung zum kostenfreien Seminar „Meet the experts“ erfolgt verbindlich über das Formular auf der Veranstaltungsseite, im Anschluss erhalten die Angemeldeten eine Bestätigung mit Adresse und Anfahrtsbeschreibung des jeweiligen Seminarortes.

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