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TU Austria und Kanada stärken Globalink-Partnerschaft

15.04.2026

TU Austria und Kanada haben ein Memorandum of Understanding (MoU) zum Globalink Research Internship (GRI) unterzeichnet. Die Vereinbarung fördert die Mobilität von Studierenden der technischen Universitäten Österreichs und stärkt die internationale Vernetzung in Forschung und Wissenschaft.

v.l.n.r.: Thomas Prohaska (Vizerektor für Lehre und Internationales der Montanuniversität Leoben), Alison Grant (kanadische Botschafterin), Jens Schneider (Präsident von TU Austria und Rektor der TU Wien) und Horst Bischof (Rektor der TU Graz). | Foto: © Matthias Heisler
v.l.n.r.: Thomas Prohaska (Vizerektor für Lehre und Internationales der Montanuniversität Leoben), Alison Grant (kanadische Botschafterin), Jens Schneider (Präsident von TU Austria und Rektor der TU Wien) und Horst Bischof (Rektor der TU Graz). | Foto: © Matthias Heisler

Das Programm sieht bis zu 13 Forschungsaufenthalte pro Jahr vor. Studierende verbringen dabei rund zwölf Wochen an kanadischen Universitäten, arbeiten an internationalen Forschungsprojekten mit und erhalten dafür ein Stipendium. Ergänzend sind Trainings in Bereichen wie Teamarbeit, Projektmanagement und Entrepreneurship vorgesehen.

Für TU Austria ist das MoU ein weiterer Schritt zur Vertiefung strategischer Partnerschaften mit internationalen Forschungsstandorten. Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider, Präsident von TU Austria und Rektor der TU Wien, betont den wissenschaftlichen Mehrwert: „Internationale Kooperation ist ein zentraler Treiber für wissenschaftliche Exzellenz und Innovation. Das Globalink-Programm eröffnet unseren Studierenden die Möglichkeit, Forschung in einem internationalen Spitzenumfeld zu erleben und ihr Know-how global zu erweitern. Gleichzeitig stärken wir damit die wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Kanada.“

Das Programm ist ein Angebot der kanadischen Innovationsorganisation Mitacs und bringt Studierende mit Forschungsprojekten an Universitäten weltweit zusammen. Durch die Kooperation entstehen neue Verbindungen zwischen den technischen Universitäten Österreichs und führenden Forschungseinrichtungen in Kanada – mit möglichen Anknüpfungspunkten an Forschungskooperationen im Rahmen von Horizon Europe.

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Österreich und Kanada bekennen sich zu wissenschaftlichem Austausch

Auch von kanadischer Seite wird die Kooperation als strategischer Impuls für die internationale Forschungszusammenarbeit gewertet. Kanadas Botschafterin Alison Grant: „Kanada ist stolz darauf, die internationale Forschungszusammenarbeit zu unterstützen und unsere Partnerschaft mit österreichischen akademischen Einrichtungen auszubauen. Programme wie Globalink werden den wissenschaftlichen Austausch zwischen Österreich und den führenden kanadischen Forschungsuniversitäten vertiefen und jungen Talenten aus Österreich die Möglichkeit bieten, langfristige wissenschaftliche Partnerschaften mit Kanada aufzubauen. Dies unterstreicht unser gemeinsames Bekenntnis zu wissenschaftlicher Exzellenz und legt zugleich den Grundstein für beiderseitigen wirtschaftlichen Wohlstand.“

Die TU Austria wurde 2010 von der Technischen Universität Wien, der Technischen Universität Graz und der Montanuniversität Leoben gegründet. Seit 2025 gehören die Universität für Bodenkultur Wien, die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz und die Fakultät für Technische Wissenschaften der Universität Innsbruck als assoziierte Mitglieder dazu.

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