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Verpackungslösungen für CO₂-Reduktion und Recycling

18.03.2026

Vom 7. bis 13. Mai präsentiert Henkel Adhesive Technologies auf der Interpack in Düsseldorf Verpackungslösungen, die darauf ausgerichtet sind, CO₂-Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig die Recyclingfähigkeit von Verpackungen zu verbessern. Am Stand D45 in Halle 10 zeigt das Unternehmen ein Portfolio aus Klebstoffen und Beschichtungen, das sowohl bestehende Anwendungen weiterentwickelt als auch neue Ansätze für nachhaltiges Verpackungsdesign ermöglicht.

Das Henkel Packaging Recyclab in Düsseldorf bietet Prüfungen nach dem Cepi/4evergreen-Protokoll sowie der CHI-Methodik an – inklusive Zertifizierung durch unabhängige, vereidigte Sachverständige des Instituts cyclos-HTP (CHI). | Foto: Henkel
Das Henkel Packaging Recyclab in Düsseldorf bietet Prüfungen nach dem Cepi/4evergreen-Protokoll sowie der CHI-Methodik an – inklusive Zertifizierung durch unabhängige, vereidigte Sachverständige des Instituts cyclos-HTP (CHI). | Foto: Henkel

Die vorgestellten Verpackungslösungen verbinden unterschiedliche technologische Ansätze miteinander, darunter CO₂-reduzierte Schmelzklebstoffe, lösungsmittelfreie Systeme für flexible Verpackungen sowie Beschichtungen für papierbasierte Anwendungen. Ergänzt wird dies durch Prüf- und Zertifizierungsangebote, mit denen sich Verpackungen bereits in der Entwicklungsphase im Hinblick auf Recyclingfähigkeit und regulatorische Anforderungen wie die PPWR bewerten lassen.

CO₂-reduzierte Klebstoffe und leistungsfähige Laminierlösungen

Ein zentraler Bestandteil der Verpackungslösungen ist die Weiterentwicklung bestehender Klebstoffsysteme. Mit Technomelt Supra 130 Cool zeigt Henkel einen Schmelzklebstoff, dessen CO₂-Bilanz um mindestens 20 Prozent reduziert wurde und der in der Umkarton-, Tray- und Faltschachtelklebung eingesetzt wird. Die Verbesserung basiert auf einer engeren Zusammenarbeit mit Lieferanten, die fossile Rohstoffe schrittweise durch erneuerbare Alternativen ersetzen und gleichzeitig die Energieeffizienz in der Herstellung erhöhen.

Parallel dazu präsentiert Henkel mit Loctite Liofol LA 7837 / LA 6265 ein lösungsmittelfreies Klebstoffsystem für flexible Verpackungen, das für Anwendungen mit hoher thermischer Belastung ausgelegt ist. Dazu zählen unter anderem Retortenverpackungen für Tiernahrung, Mikrowellenprodukte oder pharmazeutische Anwendungen. Da der energieintensive Trocknungsschritt entfällt, verringern sich sowohl der Energieverbrauch als auch die damit verbundenen Emissionen, während Anforderungen an Sicherheit, Verarbeitung und Qualitätsbeständigkeit erfüllt bleiben.

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Recyclingfähige Papierlösungen und PPWR-konforme Verpackungslösungen

Ein weiterer Schwerpunkt der Verpackungslösungen liegt auf der Entwicklung papierbasierter Verpackungen, die sowohl funktionale Anforderungen erfüllen als auch recyclingfähig bleiben. Henkel stellt Beschichtungstechnologien vor, die Papierverpackungen mit Barriereeigenschaften gegenüber Wasser, Feuchtigkeit, Ölen und Fetten ausstatten und gleichzeitig ihre Siegelbarkeit erhalten. Diese Kombination ermöglicht den Einsatz in Anwendungen, in denen bisher häufig Kunststofflösungen verwendet wurden.

Zur Absicherung der Recyclingfähigkeit und regulatorischen Konformität bietet Henkel ergänzend Prüfverfahren im Packaging Recyclab in Düsseldorf an. Dort werden Verpackungen nach dem Cepi/4evergreen-Protokoll sowie der CHI-Methodik analysiert und durch unabhängige Sachverständige des Instituts cyclos-HTP zertifiziert. Hersteller erhalten so bereits während der Entwicklung belastbare Ergebnisse für die Bewertung ihrer Verpackungslösungen im Kontext der PPWR.

Automatisierte Anwendungen und Effizienz im E-Commerce

Neben Materialien und Beschichtungen umfassen die Verpackungslösungen auch Anwendungen für den E-Commerce, in denen Automatisierung eine zunehmende Rolle spielt. Mit dem Technomelt E-COM Portfolio zeigt Henkel Schmelzklebstoffe für On-Demand-Verpackungstechnologien, die den Einsatz maßgeschneiderter Kartons und Umschläge ermöglichen und sich in automatisierte Prozesse integrieren lassen.

Die Systeme sind darauf ausgelegt, hohe Taktzahlen zu unterstützen, sodass bis zu 1.000 Kartons pro Stunde verarbeitet werden können. Gleichzeitig tragen sie zu sogenannten Right-Sized-Packaging-Konzepten bei, bei denen Verpackungen an die tatsächliche Produktgröße angepasst werden. Dies reduziert den Materialeinsatz und das Transportvolumen und wirkt sich entsprechend auf die CO₂-Emissionen entlang der Lieferkette aus.

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