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Vetter stärkt aseptische Herstellung in Europa und USA

17.04.2026

Vetter, einer der weltweit führenden Pharmadienstleister für die aseptische Herstellung injizierbarer Arzneimittel, gibt den weiteren Ausbau seines globalen Produktionsnetzwerks bekannt. Das Unternehmen investiert gezielt in Kapazitäten und Technologien, um die steigende Nachfrage biopharmazeutischer Kunden zu bedienen.

Die Bauarbeiten am künftigen Produktionsstandort für aseptische Herstellung in Des Plaines schreiten planmäßig voran (April 2026). | Foto: Vetter Pharma International GmbH
Die Bauarbeiten am künftigen Produktionsstandort für aseptische Herstellung in Des Plaines schreiten planmäßig voran (April 2026). | Foto: Vetter Pharma International GmbH

Der Ausbau betrifft den österreichischen Standort Rankweil sowie den neuen US-Standort in Des Plaines, Illinois. Gemeinsam sollen sie das Leistungsangebot im Bereich Vetter Development Service nachhaltig stärken.

Klinische Herstellung in den USA: Bewährter Standort und Neubau im Plan

Der Standort in Skokie, Illinois, ist seit seiner Eröffnung ein zentraler Partner für globale Biotech-Unternehmen. Mehr als 140 Kunden und über 350 Wirkstoffe hat er auf dem Weg durch die klinische Entwicklung begleitet, mehr als 40 Prozent der Kundschaft sind Start-ups oder kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden.

Auf dieser Grundlage entsteht derzeit in Des Plaines eine neue, 15.000 Quadratmeter große Einrichtung. Der Bau verläuft planmäßig: Nach der Fertigstellung der Stahlkonstruktion beginnt demnächst der Innenausbau. Mit der geplanten Inbetriebnahme 2029 wird Des Plaines die US-Produktionskapazitäten von Vetter erweitern und das langfristige Engagement des Unternehmens in Nordamerika festigen.

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Ausbau in Rankweil stärkt aseptische Produktionsprozesse

Die europäische Produktionsstätte von Vetter in Rankweil, Österreich, verzeichnet eine positive Entwicklung bei der Herstellung und Qualitätskontrolle von Arzneimittelkandidaten für klinische Studien. Um dem wachsenden Projektvolumen Rechnung zu tragen, nimmt das Unternehmen mehrere infrastrukturelle Erweiterungen vor.

Geplant sind unter anderem ein zusätzlicher Wiegeraum sowie ein weiterer Ansatzraum im aseptischen Produktionsbereich. Zudem werden die Kapazitäten für die manuelle Optische Kontrolle erhöht. Neue Kühlräume, spezielle Gefriereinheiten zur Lagerung von Wirkstoff (API) und eine weitere Inkubationskammer für mikrobiologische Testungen ergänzen das Serviceangebot am Standort.

Die enge Abstimmung zwischen den europäischen und US-amerikanischen Standorten gewährleistet harmonisierte Prozesse und konsistente Qualitätsstandards. Damit festigt Vetter seine Rolle als globaler Partner für cGMP-konforme klinische Entwicklung und aseptische Herstellung.

Dr. Claus Feußner, Senior Vice President Vetter Development Service, kommentiert die Expansionsstrategie: „Durch Investitionen in Technologie und Kapazitäten stellen wir unseren Partnern maßgeschneiderte Herstellungsservices für frühe Entwicklungsphasen bereit, damit ihre Moleküle erfolgreich den Weg vom Labor in die Klinik finden.“

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