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Starkes Ausstellerwachstum bei Plast 2026 in Mailand

12.05.2026

Rund vier Wochen vor Eröffnung bestätigt die Plast 2026 ihre Stellung als führende europäische Fachmesse der Kunststoff- und Kautschukindustrie des Jahres. Die zwanzigste Ausgabe, die vom 9. bis 12. Juni 2026 auf dem Fiera Milano in Mailand stattfindet, verzeichnet trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds starkes Ausstellerwachstum.

Trotz globaler Handelsspannungen und dem Wandel in der Automobilindustrie meldet die Plast 2026 starkes Ausstellerwachstum. | Foto: Promaplast
Trotz globaler Handelsspannungen und dem Wandel in der Automobilindustrie meldet die Plast 2026 starkes Ausstellerwachstum. | Foto: Promaplast

Veranstalter Promaplast wertet das Ergebnis als klares Signal des Branchenvertrauens in die Messe als Plattform für Innovation und Geschäftsentwicklung – in einem Marktumfeld, das von Handelsspannungen und dem tiefgreifenden Wandel strategischer Sektoren wie der Automobilindustrie geprägt ist.

Plast 2026 verzeichnet 200 neue Aussteller auf 40.000 Quadratmetern

Die zwanzigste Messeausgabe zählt über 1.000 angemeldete Aussteller, 44 Prozent davon internationale Unternehmen, auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 40.000 Quadratmetern. Besonders auffällig ist der Zugang von 200 Unternehmen, die bei keiner der beiden vorangegangenen Ausgaben vertreten waren. Dass es Promaplast gelungen ist, in diesem Kontext so viele neue Aussteller zu gewinnen, unterstreicht die Rolle der Messe als zentraler Treffpunkt der Branche.

Zur Ausweitung der internationalen Besucherpräsenz hat Promaplast in Zusammenarbeit mit der Agenzia ICE sowie führenden Branchenverbänden Einkäuferdelegationen aus den wichtigsten Zielländern des italienischen Exports organisiert. Erwartet werden mehr als 300 Delegationsunternehmen, darunter rund 70 aus Indien und eine vergleichbare Anzahl aus Lateinamerika.

Satellitenveranstaltungen bilden die gesamte Lieferkette ab

Die Plast 2026 umfasst neben der Hauptmesse drei Satellitenveranstaltungen, die gemeinsam mit ihr sechs der acht Hallen des MaTec-Geländes belegen und die gesamte Lieferkette der Kunststoff- und Kautschukindustrie abdecken. Rubber widmet sich dem Kautschuksektor von der Materialseite bis hin zu Verarbeitungstechnologien und Industrieanwendungen. 3D Plast behandelt 3D-Druck und additive Fertigungsverfahren für Polymere, PlastMat fokussiert auf Materialinnovationen als zentrales Thema der aktuellen Entwicklung in der verarbeitenden Industrie.

Der gemeinsame Auftritt der vier Veranstaltungen positioniert die Plast 2026 als umfassende Branchenplattform, die nicht nur Verarbeitungsmaschinen und -technologien, sondern auch Rohstoffe und Zukunftstechnologien wie additive Fertigung in einem Messeerlebnis vereint.

Exportdaten zeigen Rückgänge – Asien als Ausnahme

Der Messezuspruch fällt in ein schwieriges Marktumfeld. Daten des Forschungsbereichs von Amaplast zu den italienischen Exporten von Maschinen, Anlagen und Werkzeugen für die Kunststoff- und Kautschukverarbeitung zeigen für 2025 in nahezu allen geografischen Regionen spürbare Rückgänge. Die einzige Ausnahme bildet Asien/Ozeanien mit einem Plus von 4,1 Prozent gegenüber 2024, getragen maßgeblich von China und Indien.

Europa bleibt mit 52,3 Prozent Anteil am Gesamtexport der bedeutendste Absatzmarkt, verzeichnet jedoch ein Minus von 4,6 Prozent. Nordamerika und die USMCA-Region kommen auf 17,1 Prozent bei einem Rückgang von 5,7 Prozent. Stärker betroffen sind Afrika mit -12,3 Prozent sowie Zentral- und Südamerika mit -25,4 Prozent auf einen Anteil von 5,4 Prozent. Vor diesem Hintergrund richtet Promaplast die Besucherdelegationen gezielt auf Wachstumsmärkte aus – mit rund 70 Unternehmen aus Indien und einer vergleichbaren Anzahl aus Lateinamerika als Teil der erwarteten 300 Delegationsteilnehmer.

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